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Forschungsgebiete - Fühlmedium und andere Arten der Kommunikation

  • 9. Juni
  • 3 Min. Lesezeit
Ein Medium spricht freundschaftlich mit einer Entität


Nach einer kleinen Exkursion zur instrumentellen Transkommunikation kamen wir darauf zu sprechen, wo sich so eine bewusste Zusammenarbeit mit der geistigen Welt hinentwickeln kann. Manche Menschen können sich ja ewig mittels ITK austoben, was natürlich klar ist, wenn es ihre Berufung ist. Ich für meinen Teil habe mich zwar auch recht ausgiebig mit dieser Technik beschäftigt, hatte aber irgendwann das Gefühl, das ich hier irgendwie auf der Stelle trete und auch an die Grenze meiner technischen Möglichkeiten gestoßen bin. Aber dann kam ja auch ganz zufällig Tanja und das Channeln ins Spiel. Für mich ging es dann eben in diese Richtung weiter. Welche Arten der "intuitiven" Kommunikation es noch so gibt und warum nicht jeder kilometerlang Texte durchgesagt bekommt, aber trotzdem mit ausreichend Informationen versorgt wird und einiges mehr, könnt ihr im folgenden Channeling nachlesen.




Instrumentelle Transkommunikation. Würde ich jetzt gar nicht mehr so in meinem Feld sehen, aber es ist trotzdem immer wieder ein schönes Thema.

Gérard: Du würdest auch nicht zurück in die Grundschule gehen. Außer als Lehrer.

Timo: Ich will es gar nicht mal so schlechtreden, ehrlich gesagt.

Gérard: Grundschulen sind ja nicht schlecht.

Timo: Ja, nee. Als ich den Artikel geschrieben habe, habe ich gedacht, es ist mittlerweile voll die Krücke Aber für manche ist es halt ein super Tool.

Gérard: Es ist ein Forschungsgebiet. Guck mal, manche haben Deutsch nur in der Schule, manche beschäftigen sich ihr Leben lang mit der Sprache als Sprachwissenschaftler. Lass doch den Leuten ihr Ding.

Timo: Es war aber tatsächlich so, dass ich nach einer Zeit nur noch Einspielungen gemacht habe, nicht weil ich mir viel davon versprochen habe. Ich habe irgendwie gewusst, irgendwie bringt mich das überhaupt nicht weiter, aber mir hat halt die Kommunikation mit den Spirits Spaß gemacht.

Gérard: Das ist so, wie Tanja sagt, sie würde sich nie wieder an ein Ouija-Board setzen. Was soll denn das? Die Geschwindigkeit, in der dieses Board kommunizieren kann, ist ungefähr ein Zehntel dessen, was sie am Rechner schreiben kann.

Timo: Und dann hat es noch jemand, der verschreibt sich dreimal und dann kannst du noch mal anfangen.

Gérard: Und du hast ja das gleiche Problem, wie du gerade sagst, du hast wenige Feelings für die Entität. Da ist alles schlecht daran, weswegen man es durchaus schon auch als Krücke benennen dürfte.

Timo: Ich gehe davon aus, dass es Menschen gibt. Keine Ahnung, wenn jemand 500 Jahre hier mit Glas und Gläserrücken rumgemacht hat, bei denen flutscht das vielleicht ein bisschen besser. Vor allem, wenn er auf der anderen Seite noch einen super Partner hat.

Gérard: Der normale Weg ist schon, dass die Kommunikation irgendwann so gut wird, dass es eine Hörverbindung oder sowas in der Art wird. Es gibt ja auch eine Art Gefühlsverbindung. Diese Leute sagen dann, ich fühle einfach, was die Kommunikation enthält. Du kannst es dann nicht so aufs Wort festpinnen, aber das macht ja nichts.

Das sind dann meistens Leute, die Informationen aber auch nur für sich selbst brauchen und da brauchst du kein Wort. Wenn du kein Buch daraus verfassen willst, dann brauchst du es nicht so wortgetreu, weil du weißt, wie lieb es gemeint ist. Es ist egal, welches Wort dran hängen würde oder welches Wort du am Ende der Sache zuschreibst.

Timo: Ich glaube, eine bekannte hat mal erzählt, dass bei der so einigermaßen... Die hört auch ein bisschen was, aber viel macht die über Gefühl und so und interpretiert das dann irgendwie.

Gérard: Gefühle für den eigenen Weg sind die häufigste Kommunikationsform überhaupt, weil sie einfach quasi jeder Mensch hat. Es ist ziemlich schwierig zum Glück, einen Menschen zu finden, dessen emotionale Landschaft komplett brach liegt. Das nennt ja dann Psychopath oder Soziopath. Komplett ist auch immer so ein Wort, aber du weißt schon, was ich meine im Vergleich. Es ist ja auch kein Wunder, dass solche Menschen größte Probleme haben, sowohl in der Kommunikation mit anderen Menschen als auch in der Kommunikation mit unserer Seite. Weil wir nun mal über Emotionen arbeiten. Da wird es dann ganz schwierig. Aber weil die 99,99% der restlichen Menschen ihre emotionale Landschaft haben und soweit eigentlich auch pflegen, ist das das einfachste Einfallstor von allen. Und deswegen sagen ungefähr 80% aller Menschen, es geht über Feeling. Vielleicht nicht nur, vielleicht mit Bildern.

Timo: Eben, das ist halt eine Mischung aus allem.

Gérard: Aber es geht für die meisten ums Feeling. Was reicht.

Timo: Auf jeden Fall.

Gérard: Und dann hast du eben so Spezialfälle, die sagen, nein, das reicht nicht.

Timo: Na gut, es kommt halt immer darauf an, wie du angelegt wirst.

Gérard: Es ist ganz wichtig zu sagen, kommunizierst du nur für deinen eigenen Fall oder kommunizierst du für andere? Also nicht im Auftrag anderer, aber dass die Info, die durchkommt, anderen nützt. Und nicht nur dir. Das ist eine völlig andere Schiene, das wird ganz anders behandelt.

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