Ritual zum Loslassen und andere Insights
- lastexit888
- 11. Dez. 2025
- 9 Min. Lesezeit

Ursprünglich wollte ich eigentlich nur das Ritual veröffentlichen, beim Durchlesen des Manuskripts ist mir allerdings mal wieder aufgefallen, dass ich euch da echt viele gute Informationen vorenthalten würde. Das will ich natürlich nicht. Ich muss euch aber zumindest einmal kurz abholen, damit der Text überhaupt Sinn ergibt. Anfang 2024 kam ich auf die glorreiche Idee, mich einem großen Thema zu stellen, das mich zu der Zeit schon ein paar Jahre quälte. Ich hatte so etwas vorher noch nie bewusst gemacht, fühlte mich aber gerade ziemlich bereit. Also bat ich Persephone darum, den Prozess zu ins Rollen zu bringen und ein paar Stunden später ging es dann auch schon los. An der Stelle muss erwähnt werden, dass man kein Hörmedium sein muss, um Hilfe aus der geistigen Welt zu bekommen. Man muss damit wirklich nicht warten, bis die Kacke am Dampfen ist und alles von alleine hochkommt. Wenn ihr eines eurer Themen bearbeiten wollt, könnt ihr das natürlich jederzeit machen. Bittet darum, dass der Prozess gestartet wird und es wird nicht lange dauern, bis zufällig ein Foto auftaucht, dass euch an Person XY erinnert, oder ihr zufällig auf etwas stoßt, das euch an den Unfall erinnert, den ihr einmal hattet, etc., oder irgend ein anderer Trigger, der was bei euch auslöst. Die geistige Welt hat da durchaus ihre Möglichkeiten.
Bei mir hat es jedenfalls nicht lange gedauert, bis ich im Abgrund gelandet bin. Ich wusste zwar, dass da einer meiner Endgegner auf mich zukommt, aber dass mich das so aus der Bahn wirft, damit hatte ich nicht gerechnet. Am Anfang ging es eigentlich noch, aber auch da wurde schon klar, dass es richtig hässlich wird. Nach dem dritten Tag, war ich an dem Punkt, den Einige bestimmt kennen. Es kostetete mich schon sämtliche Kraft, überhaupt aufzustehen und nicht mit der Decke über dem Kopf auf der Couch sitzen zu bleiben, auf der Arbeit noch einigermaßen einen auf schön zu machen war so gut wie unmöglich. Kurzum, mir ging es richtig beschissen, was dafür sorgte, dass ich mich auch bei allen möglichen Instanzen beschwerte, mir aber mal wieder ziemlich schnell bewusst wurde, dass weder die Götter, noch sonst wer im Universum für meine Lage verantwortlich waren. Dieses Spiel steuert man selbst, ob man das jetzt immer grad so toll findet oder nicht. Und an der Stelle knüpft auch das Channeling an. Nun ja, in der Hoffnung, dass sich der Eine oder Andere in dem ganzen Geschehen wiedererkennt und vielleicht ein paar Tipps oder Einsichten mitnehmen kann, wünsche ich euch jetzt endlich viel Spaß mit dem Channeling.
Anubis: Der Typ im Spiegel ist immer der größte Arsch.
Timo: Ja, auf jeden Fall.
Anubis: Aber es ist schön, wenn man anerkennen kann, dass man selbst das größte Problem ist. Nicht die anderen.
Timo: Ja, nee, das ist ja genau das. Die anderen sind äußere Einflüsse. Da kannst du nichts dran machen, aber an dir kannst du was machen. Und wenn man sich dessen mal bewusst ist, wird es nicht unbedingt leichter, aber man weiß weingstens auf wen man sauer ist.
Anubis: Da kommen wir eigentlich auf einen interessanten Seitenarm, den wir jetzt unbedingt noch anhängen sollten.
Timo: Ja, gerne.
Anubis: Es ist ja unglaublich beliebt, sich ab und zu mal zu beschweren. Und es ist auch nicht sinnlos. Nur wisse, bei wem du dich beschweren musst. Also es bringt im Allgemeinen nichts, sich zum Beispiel bei mir zu beschweren.
Timo: Ja, das habe ich als erstes gemerkt. Bei unserem ersten Aufeinandertreffen habe ich mich gleich bei dir beschwert. Natürlich hast du mir gleich den Wind aus den Segeln genommen und gesagt, wir machen eure Pläne nicht. Da ist mir erst mal die Kinnlade runtergefallen.
Anubis: Also bei mir wird sich das ganz besonders oft beschwert, wenn Leute sterben. Ja, gut. Da kann ich auch nichts für. Bei Hel wird sich auch besonders oft beschwert, wenn Leute sterben. Die kann da auch nichts dafür. Du musst dich schon mal bei dir selbst beschweren.
Timo: Ja.
Anubis: Dann hast du auch eine Chance, dass sich was ändert. Also Tanja zum Beispiel, das ist extrem lange Übung, macht das so. Du nimmst ein gewisses Maß von Shitstorm hin, bis kurz vor deinem Breaking Point. Und dann sagst du, so meine Lieben, bis hierher war es noch halbwegs lustig. Wenn jetzt noch mehr obendrauf geschippt wird an Scheiße, dann laufe ich Amok. Das wirkt. Das wirkt. Die Beschwerde darfst du natürlich nicht an irgendwelche Götter richten. Die musst du im Ideal an dein höheres Selbst richten. Oder an das ganz große Ganze, das ist auch egal. Das kommt dann schon an.
Timo: Das dachte ich mir.
Anubis: White hat das gesagt, mit dem Postgeheimnis. Wenn du eine E-Mail schreibst und sie ist quasi an Gott, dann wird das schon richtig weitergeleitet. Wenn du jetzt sagst, Thor, löse Problem XY, dann denkt er sich. Nicht mein Zuständigkeitsbereich hier.
Timo: Ganz genau.
Anubis: Und da haben die Monotheisten recht, lustigerweise. Ich sitze hier und sage, die Monotheisten haben recht. Wenn sie sagen, sprich immer das große Ganze an, das passt dann schon. Du kannst auf jeden Fall mal nichts falsch machen. Du kannst es dann nicht so krass falsch machen. Aber im Idealfall weißt du über das Spiel so viel, dass du dich an der richtigen Stelle beschwerst. Und das funktioniert dann auch im Allgemeinen. Also da muss dann schon eine bestimmte Absprache herrschen, oder ein bestimmtes Level gespielt werden, dass es dann noch weitergeht. Es ist nicht so, dass ihr alles still ertragen müsst. Überhaupt nicht. Du kannst immer mal um eine Pause bitten.
Timo: Ja gut, das habe ich gemerkt. Ich habe auch tatsächlich eine Woche Ruhe bekommen. Dann ging es aber weiter, Dauerfeuer. Aber hat sich ja gelohnt, letztendlich. Aber scheiße, das mache ich so schnell nicht nochmal. Ist hoffentlich auch nicht mehr nötig in dem Umfang. Hör auf so zu grinsen.
Anubis: Frag dein höheres Selbst.
Timo: Nee, ich will es gar nicht wissen. Es kommt, wie es kommt.
Anubis: Na ja, also es nicht zu wissen ist wie Bogen zu schießen ohne Zielscheibe.
Timo: Nee, ich sehe das anders. Leben in der Lage, anpassen, improvisieren, bewältigen. Anubis: Gut, wenn das dein Spiel ist.
Timo: Ja, im Moment. Kann sich aber auch ganz schnell ändern.
Anubis: Es ist jedenfalls schön, dass du wieder lachst.
Timo: Oh ja, vor drei Wochen sah das noch ganz anders aus.
Anubis: Seid authentisch und erzählt euch tatsächlich gegenseitig eure Probleme. Denn ihr werdet feststellen, dass es sich zwar in seiner Ausprägung sich leicht ändert, aber dass es die gleichen Probleme sind. Und es lohnt sich auch immer, die Energie abzuchecken, also die Schumann-Frequenzen und die Sterne mal zu checken. Was gerade wie läuft. Und natürlich geht auch immer viel auf euer dominantes Chakra. Das ist einfach so.
Timo: Das ist mir aufgefallen, ja.
Anubis: In der letzten Zeit waren es Magen-Darm-Geschichten, weil wir in den letzten vier bis acht Wochen, sagen wir einfach mal, wir haben an dem Knopf gespielt, der fürs Balance-Chakra zuständig ist. Und was liegt in dem Bereich? Magen-Darm. Das ist natürlich Absicht und seid froh, dass wir nicht an allen Knöpfen gleichzeitig spielen. Das kommt dann erst ganz am Schluss. Glücklicherweise sind wir auf dem Raus weg dieser Energie. Es geht jetzt noch ein paar Tage, aber ...
Timo: Nee, bei mir war es tatsächlich irgendwie anders, und ich weiß gar nicht bei wem noch, irgendwer hat mir das noch erzählt. Jedes Mal, wenn ich emotional wurde, da hatte ich ein Kotzgefühl, als wollte was von ganz unten raus, aber es ist nicht rausgekommen. Aber zum Schluss konntest du mir ja den ganzen Krempel dann doch abnehmen.
Anubis: Ja, dieses Gefühl, dass du nicht das Gefühl hast, dein Magen möchte sich erbrechen, sondern ...
Timo: Ja, irgendwie anders, genau.
Anubis: Es ist so ein bisschen, stell dir vor, vor der Wirbelsäule wäre ein ganz lang gezogenes Gefäß. Wenn dieses gesamte Gefäß kotzen möchte, dann sind das körperlich die Nerven. Du hast ja zwei große Nervenstränge neben der Wirbelsäule. Der eine ist der Aktivierende, der andere ist der Passivierende. Der eine bringt dich rauf, der andere bringt dich runter. Das hat auch viel mit Säften zu tun. Von Lymphen über Nährflüssigkeit fließt da ja alles. Und wenn dieses System eine Reinigung braucht, dann fühlt sich das an, als müsste deine gesamte Wirbelsäule kotzen.
Timo: Ja, genau. So fühlt isch das an.
Anubis: Was für euch überhaupt keinen Sinn macht, weil ihr wisst, wo das Organ sitzt, das kotzen kann. Aber es ist so. Und es ist brandgefährlich, wenn du dir dann keine Ruhe gönnst. Wenn diese Säfte, die du im Rücken hast, im Rückenmark, wenn du die zu sehr überspannst, dann wandern sie so schlecht, wie sie sind, stell dir vor, es ist gerade schwarzer Schleim, statt dieses ganze fluide Zeug, was da fließt. Wenn dieser schwarze Schleim dir ins Gehirn steigt, dann fällst du einfach um. Dann fällst du einfach um und musst ins Krankenhaus. Je nachdem, wie hart es dann ist, ist es für manche schon zu spät, wenn sie dieses Spiel jahrelang spielen.
Aber wenn du das Gefühl hast, du musst dein Innerstes nach Außen stülpen, dann wird es allerhöchste Zeit für eine Meditation.
Das ist quasi der so große rote Notfallknopf des Körpers, zu sagen, wenn jetzt nichts passiert, schicke ich den Hirnschlag. Körper sind faszinierend. Heiler beschäftigen sich sehr viel damit. Und Schamanen natürlich noch viel mehr. Schamanen haben auch, interessanterweise, das Wissen und die Mittel, diesen Reinigungsprozess so auszulösen, dass es klappt. Schamanen sind einige der ganz wenigen Heiler, die ihr noch habt, die ihr nicht alle verbrannt oder ersäuft habt, die verstehen, dass wenn das Rückenmark gereinigt werden muss. Die sind die Einzigen, die diese Säfte so verbinden können, dass aus dem Rückenmark in den Magen alles reingesteuert wird und du dich dann tatsächlich erbrechen kannst.
Timo: Ah, okay, das ist interessant.
Anubis: Die sind die Einzigen, die dir was zu trinken geben können und ich garantiere dir, drei Stunden danach hängst du im nächsten Gebüsch, aber es lohnt sich. Das darfst du natürlich nur in Verbindung machen mit Meditation, aber gut. Das ist egal, Schamanen haben einen relativ schlechten Ruf, weil man kotzt eigentlich immer bei denen. Aber wenn es halt nun mal sein muss.
Timo: Ja, klar.
Anubis: Wir sollten eine eigene Session zum Rückenmark machen.
Timo: Ja, das wäre cool. Das würde mich echt interessieren, weil es halt, wie gesagt, echt vielen Leuten so geht, mit denen ich in der letzten Zeit so gesprochen habe. Gerade was dieses merkwürdige Kotzgefühl angeht, gab es öfter mal Überschneidungen.
Anubis: Es gibt einfach so viele Vorgänge, die so intensiv am Magenchakra vorbeigehen müssen, dass dieses Gefühl einfach sehr schnell kommt. Und das hat unter Umständen, wie gesagt, natürlich nichts mit dem Magen zu tun. Du hast nicht immer was Schlechtes gegessen, gar nicht. Aber das Gefühl ist einfach beliebt und hilfreich, weil ihr Menschen wisst, was es bedeutet.
Timo: Na ja, es muss was raus, ganz klar.
Anubis: Genau. Und da seid ihr seit eurem dritten Lebensjahr oder so, seid ihr da auf dem Trichter, dass es jetzt um was geht. Während, wenn du so einen ominösen Schmerz im linken Fuß hast...
Timo: Ja, klar.
Anubis: ... Deswegen Rückenmark und die Verbindung hoch ins Gehirn. Ich bin da wie üblich nicht der Experte, aber für ein normales Channeling reicht es durchaus.
Timo: Ich hätte da aber trotzdem mal eine Idee zu einem Channeling, weil mir das nämlich sau schwergefallen ist. Und zwar, loslassen, es heißt ja immer, man muss "einfach loslassen". So einfach ist es halt nicht. Ich meine, du warst ja dabei.
Anubis: Ich bin der Gott des Loslassens. Es ist nicht nur Loslassen.
Timo: Ganz genau. Also jetzt mal für die Nachwelt. Ich habe Anubis während einer Meditation quasi auf Knien angefleht. "Nimm mir doch mal diese Schwere ab. Ich will, dass es aufhört" (der O-Ton war vielleicht ein wenig anders). Und Anubis stand neben mir und meinte: Ja, nee. Funktioniert nicht. Du musst loslassen. Ich kann es dir nur abnehmen, wenn du es loslässt. Es hat dann auch noch mal eine Woche gedauert, bis ich meinen Tank wirklich komplett leer gefahren hatte. Und dann ging es. Fragt mich nicht, wie ich es gemacht habe, aber es ging. Das ist ja das Schlimme. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich es gemacht habe.
Anubis: Vielleicht kennst du das Wort nicht, aber es ist bei Tanja heute vorbeigelaufen. Und sie fühlte sich sofort daran erinnert. Es gibt ein indianisches Ritual. Das heißt Ho-Po-No-Po-No.
Timo: Nee, das sagt mir gar nichts.
Anubis: Das macht nichts. Das Prinzip ist sehr schnell erklärt. Du stellst dich hin, wirst dir deiner Gesamtheit bewusst, also dass du in Wirklichkeit eine höhere Seele bist, mit dem ultimativen freien Willen. Du wirst selbstbewusst. Und dann verkündest du, ich lasse alles los, was mir nicht mehr dient. Ich schneide alle Seile durch zu Leuten, die nicht mehr zu mir gehören. Ich kündige alle Verträge in Richtung der Leute, die mich aussaugen. Also auf irgendeine Art und Weise. Die irgendwie Zugriff auf meine Energie bekommen haben. Auf irgendeine Art und Weise. Das wird auch durchgeschnitten. Das ist quasi die reinigende Hälfte davon. Dann kommt die andere Hälfte, die man anhängt. Dann sagt man, ich ziehe zu mir, was zu mir soll. Und ich erlaube den richtigen Menschen, die richtigen Dinge zu schalten und zu walten. Das ist ganz wichtig. Das ist ein sehr ausbalanciertes Ritual. Es hat ganz verschiedene Ausprägungen. Du kannst es mit der Familie machen. Ich vergebe dir, du vergibst mir. Da gibt es verschiedene ... Du kannst es noch mal spezifizieren. Die Grundidee ist immer gleich. Das Loslassen, was nicht mehr dient. Und das holen, was sein soll.
Timo: Das ist alles schön und gut. Du kannst ja das sagen. Aber es dann auch loszulassen, ist manchmal etwas ganz anderes. Ist mir jedenfalls so aufgefallen.
Anubis: Das ist auch Übung. Dass den Worten wirklich Taten folgen, ist Übung. Du kannst so und so oft sagen, heute Abend mache ich Sport. Das dann zu machen, ist Disziplin. Die muss man erst mal haben. Die entwickelt sich aber. Deinen Worten folgen irgendwann automatisch Taten. Das ist ein Energiegesetz. Du kannst mit diesem Ritual also, sofern du nicht eine von den beiden Hälften vergisst, gar nicht so viel falsch machen.
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