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Special: Ernährung und Energetisierung


Ein Mensch der Nahrung anbaut

 

 

Ernährung, Energetisierung und Work Life Balance mit Persephone

 

Gechannelt von Tanja Ahrens [www.the-spirit-scribe.de]

Macht es Sinn, sein Essen zu energetisieren? Was ist der Unterschied zwischen gekaufter und selbst angebauter Nahrung? Und warum Götter keinen Käse mögen, das alles und vieles mehr erzählt uns Persephone in diesem Channeling. Viel Spaß beim Lesen.

 

Tanja: Es geht schon super los. Ich rufe sie, und sie zeigt mir, dass sie

direkt neben mir sitzt, als wolle sie sagen: Dein Ernst jetzt? Ich sitze

hier seit gestern [da wollte sie diese Session eigentlich machen, aber

die 3D-Zeit ließ es einfach nicht zu] und warte. Ihr müsst mich nicht

abholen! Aber es ging halt nicht.... Jetzt steht sie auf und kommt

rüber, in diesem legendären Kleid, und sagt: Soooo, dann können wir ja!

Und – das verstehst du ja sicher auch sofort – sie hat einen Granatapfel

in der Hand.

 

 

Persephone: Schön, dann darf ich euch ja jetzt ein bisschen was erzählen – und

zwar nicht nur darüber, dass man manchmal keine Granatäpfel essen

sollte, die einem angeboten werden, hehe. ... Fangen wir doch mal so

herum an: Was ist deine drängendste, größte Frage im Themenkomplex

Ernährung?

 

Timo: Ich habe mal gehört, dass verschiedene Lebensmittel deine

Frequenz erhöhen oder verringern können, und ich wollte mal wissen, ob

da etwas dran ist.

 

Persephone: Ich bin keine Expertin dafür, da gibt es andere. Aber als

Balancegöttin kann ich natürlich etwas dazu sagen – wäre ja schlimm wenn

nicht. Balance erreichst du durch alle großen Themen – Sport, eine

ausgeglichene Psyche, usw. usw. usw. Das heißt, natürlich befasse ich

mich damit, und natürlich weiß ich durch meine Geschwister sehr viel.

Ich bin aber nicht die schlussendliche Expertin – das möchte ich mir

auch gar nicht auf die Fahne schreiben. Wenn ihr es GANZ, GANZ genau

wissen wolltet, dafür gäbe es andere. So, da das nun gesagt ist, ist

gleich die erste Frage, wie gut du das Material von Lillysander kennst, in dem

es auch ganz kurz um Ernährung ging.

Timo: Ich bin zwar generell vergesslich, aber ich weiß noch das es darum ging, dass Liebe durch den Magen geht – auch eine Theorie, die z.B. bei Yogis praktiziert wird. Es dürfen

nur fröhliche Leute kochen, es wird gesungen und getanzt ... funktioniert das wirklich?

Persephone: Ja. Die energetischen Grundlagen ändern sich nie. Es ändert sich auch

nie, dass Menschen Schöpferwesen sind. Was sie berühren, kann zu Gold

werden – oder zu Asche. Das ist immer so, das beschränkt sich ja nicht

aufs Kochen. Du hast dieses Balance- oder Dualität-Thema überall. Eine

Berührung kann dich sehr, sehr freuen und schockiert zurücklassen. Sogar

die gleiche Berührung. Diese Grundlagen nehme ich jetzt als gesetzt hin,

dass wir – also IHR – eure generelle Energie auf das übertragt, was ihr

craftet. Was ihr tut. Das war der eigentliche Inhalt von Lillysanders

kleinem Ausflug in dieses Thema.

 

Tatsächlich muss ich aber auch mit einigen liebgewonnenen Annahmen

brechen, die Menschen sich zurechtgelegt haben. Denn du kannst auch

dieses Thema – das wird dich jetzt nicht freuen – nicht mit dem Geist

erfassen. Das geht nicht, weil eure Seele ja nie »blank«, also nie mit

einer völlig weißen Weste oder ohne Voreinstellungen oder Vorerfahrungen

ins Leben kommt. Will heißen: Wenn du ein Kind hast, das ums Verrecken

keinen Zimt essen möchte, kannst du das nur hinnehmen. Diese Sachen sind

in der Seele angelegt. Das scheint zur Ernährung nicht zu gehören, aber

es ist eine wichtige Einleitung für das, was ich gleich sagen werde. Es gibt Abneigungen, die kannst du dir geistig gar nicht erklären. Weil sie eben aus der Seele kommen. Es gibt Gerichte, die isst du zum ersten Mal, und deine Seele explodiert mit Erinnerungen. Das ist – du kannst sie später mal fragen – Tanjas Mutter mal passiert. Als sie das erste Mal in ihrem Leben Tabboulé gegessen hat, also Couscous-Salat mit

Minze. Etwas, das man definitiv nur südlich vom Mittelmeer bekommt. Das

war ihr Erlebnis, das ich hier abrufen kann. Ich bin mir ganz sicher,

dass du auch schon solche Erlebnisse hattest. Nicht nur in DIESEM Leben

geht Liebe durch den Magen, und ihr erinnert euch fantastisch an Dinge,

die ihr gerochen oder gegessen habt, wenn ihr sehr glücklich wart.

Sondern auch aus dem letzten Leben schleift ihr das so mit. Was ja

völlig okay ist, so. Es macht euch ... ganz. Es wäre ziemlich schlimm, wenn ihr geboren

würdet, und hättet nichts. Ihr hättet ja nicht nur keine angeborenen

Vorlieben, ihr hättet auch keine Talente. Das mal ganz nebenbei. Die simple und gleichzeitig extrem schwierig zu verstehende Wahrheit ist: Iss so, wie du dich fühlst. Iss so, dass es sich gut anfühlt. Idealerweise nicht kurzfristig gut – denn auch ein Haufen Pommes fühlt sich kurzfristig sehr gut an – sondern langfristig gut. Die

Kurzzeit-Schwankungen .. Frauen essen Schokolade zu gewissen Zeiten im

Monat ... das ist Imbalance. Das sind Schwankungen, die im Idealfall

nicht so extrem ausfallen sollten. Ein bisschen Schwankung ist immer

okay, das nennt man Leben. Es ist kein Wunder, dass LEBEN so dargestellt

wird, [Tanja zeichnet eine Wellenform mit ihren Händen wie die Ausschläge

eines Herzmonitors] und TOD so [Hand geht wie die Null-Linie des

Herzmonitors von links nach rechts]. Ein bisschen Würze, ein bisschen

Auf und Ab ist immer in Ordnung. Aber diese extremen Ausschläge – ich

habe Liebeskummer und esse drei Wochen lang nur Marshmallows – das geht gegen jegliche Balance. Da müssen wir uns gar nicht mit aufhalten.

 

Auch langfristig, werdet ihr nicht zufrieden sein, wenn ihr euch an ein Diktat

von einem Anderen haltet. Mit diesem Diktat meine ich z.B. die typischen

Ernährungslehren. Es ist heute besser geworden, es gibt nämlich heute

mehr davon – es gibt nicht mehr nur die eine Ernährungslehre, wie sie

z.B. in den 1950er Jahren aufgestellt wurde mit dieser entsetzlichen

Pyramide [unten Brot + Nudeln, dann Obst/Gemüse, weiter oben Milch, ganz

oben Süßkram], die uns in den Wahnsinn treibt! Aber das ist ein anderes

Thema … Andere haben Systeme geschaffen, an die du dich

halten kannst. Es gibt nur eines, das mit dem Brot unten, das nicht

mehr gerechtfertigt ist, und das vielleicht für einige wenige nie

gerechtfertigt war. Für die Jäger unter uns. Du sollst dich – und ich

weiß, das klingt komisch, wenn es von einer »Autoritätsperson« kommt –

an überhaupt keine Regel halten. Außer an deine eigenen.

Jegliches Dogma ist schlecht, weil ein Dogma keine Ausnahmen

zulässt. Eine Diät ... also von engl. »diet« = Ernährungsform, die keine

Ausnahme zulässt, kein »cheating« zulässt, die kann dein Leben nicht

abbilden. Das Leben ist nicht gleichförmig! Verstehst du?

Timo: Ja. Sehr gut sogar.

Persephone: Das ist die Falle, in die viele Leute tappen. Sie starten eine neue

Ernährungsform – sagen wir der Einfachheit halber Low - Carb – aber dann

merken sie: Ich werde nie wieder zum Perser gehen können und diesen Reis

mit Granatapfel essen können, der mein Leben perfekt macht ab und zu.

Was soll das? Das ist nicht das, warum ihr auf die Erde gekommen seid.

Wenn du etwas findest, das du LIEBST, das gut gemacht ist und das gute

Inhaltsstoffe hat ... warum solltest du es nicht essen? Weil irgendjemand es sagt?

 

Natürlich muss man hier ein klein bisschen vorsichtig sein! Wenn du 300 Kilo wiegst, wie es leider leider in Nordamerika jetzt sehr häufig der Fall ist, weil die Leute mit Müll

gefüttert werden, schlimmer als die Schweine ... dann musst du alles

ändern, völlig klar. Dann ist deine Intuition von jemandem für Geld,

derart erwürgt worden, dass es uns schmerzt. Dieser extreme Fall ist

aber ja nicht die Norm. Zum Glück. Er wird leider gerade schleichend zur

Norm. Dass ihr euch füttern lasst mit Dingen, die man nicht verstehen

kann ... du kannst, wenn ein eigentlich simples Gericht.. eine Sauce

mit Käse.... »Käse«, heh.... sooooo eine Inhaltsliste hat, und nirgendwo

taucht das Wort Käse auf ... dann läuft etwas falsch. Das ist hier oben

(im Geist) klar, aber hier nicht (im Herzen).


Es gibt ein Programm. Wieder recht geistig. Trotzdem lass uns kurz

darüber sprechen. Es heißt »intuitiv essen«. Hier kommen wir langsam in

die richtige Richtung. Und natürlich – NATÜRLICH – beinhaltet dieses

intuitive Essen auch das Essen von wertvollen, guten Zutaten. Ein echter

Apfel, eine echte Karotte, ein echtes Stück Käse, wenn du so geneigt

bist. Was wir von Käse halten, können wir an einem anderen Tag

besprechen. Du merkst: Es gibt kein richtig und kein falsch. Und NATÜRLICH ...

was soll ich anderes sagen als: Esst gut! Leider muss ich heute dazu

sagen: Wenn ihr es euch irgendwie leisten könnt. Und auch das ist ein

sehr schmerzhafter Punkt an dieser Sache. Ihr werdet daran gewöhnt,

in der Qualität schlechte Zutaten und schlechtes Essen hinzunehmen. Das hat ja nichts mit aktivem Wollen zu tun, sondern ihr werdet darauf trainiert, es hinzunehmen. »Was wollt ihr denn von uns?«, sagen sie. »Wenn die Äpfel alle gewachst und gespritzt sind und die Nahrung voller Chemie... was wollt ihr denn von uns! Stellt euch doch

nicht so an!« So etwas wird dann gesagt. Das ist nicht in Ordnung,

darüber müssen wir gar nicht weiter sprechen.

Timo: Aber ich möchte ganz kurz darüber sprechen, dass gutes Essen jetzt

nicht unbedingt teuer sein muss. Das Problem ist halt die Faulheit der

Menschen. Natürlich kann man seine Käsesauce selbst machen. Man kann

sich alles aus frischen Zutaten selbst machen. Das ist auch spottbillig ... aber es kostet halt Zeit.

Persephone: Lass uns darauf eingehen, lass uns diese Zeit nicht einsparen. Das

ist der Teil, den viele Althergebrachte – also die aus der alten Energie

– nicht verstehen an dem Wort »Work-Life-Balance«. Hier wird eine

Balance eingefordert, die etwas völlig anderes meint als »ich will mehr

frei haben als du mir freiwillig gibst«. Du hast ja gar nicht »frei«,

wenn du dir selbst kochst. Wenn du mit Kindern Hausaufgaben machen

musst. Wenn du mit deinen Zwillingen abends noch ein schönes Bild malst.

Gerade Eltern wissen, dass das Wort »freihaben« hier völlig fehl am

Platz ist! Was hier verlangt wird, ist, LEBEN zu dürfen. Und auch

kochen. Ordentlich einkaufen. Oder das Essen sogar selbst wieder

anbauen. Das sind - da hast du völlig recht - zeitintensive Tätigkeiten,

die für dein LEBEN aber absolut relevant sind. Wer hat euch bloß

erfolgreich erzählen können, dass ihr das alles abgeben könnt? Das

Kochen an den Pizza-Service, das Kinder betreuen an die KITA und die

Schule ... wer hat euch bloß erfolgreich erzählt, dass es sich lohnt,

sich das nehmen zu lassen?

Timo: Tja, das wüsste ich auch mal gerne ...

Persephone: Das wirklich Schlimme ist, dass ihr derzeit Kräfte in diesem Land

habt, die auf diesen Kern zu sprechen kommen. Dass das Zuhause einen

Wert hat. Dass die Mutter einen Wert hat – auch in der Küche, da muss

man jetzt sehr vorsichtig sein. Auch in der Kindererziehung. Und dass

diesem Kern – der berühmten Keimzelle der Gesellschaft – ein Wert

zugemessen werden MUSS. Der Zeit zu Hause. Nur: Natürlich schlagen sie

den Bogen in Richtung Hass und sagen: Andere wollen uns das nehmen! Es

ist wie mit den Berserkern; wie Cernunnos lang und ausgiebig erzählte.

Die Grundhaltung, die ganz grundsätzliche Grundaussage ist korrekt

und wird von vielen gefühlt. Das die Familie keine Wertschätzung

erhält. Das ist Tatsache bei euch. Traurige, traurige Tatsache. Solltest

du deswegen die neuen Nazis wählen? … 

Tanja: Boah, ist das gemein.

Timo: Was ist los?

Tanja: Na ja, sie gibt mir halt ganz eifrig dieses Gefühl ... dieses richtig

tolle Gefühl, dass du zwei Tage nichts gegessen hast, und dann beißt du

in einen Apfel. Das ist ein Erlebnis!

Timo: Klar, ich kenne es. Das ist super, wenn du eine Diät gemacht hast

komplett ohne Zucker und dann nimmst du dir einen Apfel, beißt rein und

denkst: Boah! Geschmacksorgasmus!

Persephone: Ganz genau. Das ist LEBEN. Und das sind LEBENSmittel.

Timo: Ja. Meine Rede.

Persephone: Du kannst eigentlich nichts Schlimmeres tun, als dir etwas Mülliges

gedankenlos im Gehen hineinzudrücken. Da fehlt die ZEIT, es fehlt der

GENUSS und es fehlen die guten ZUTATEN. Das ist eine Dreifaltigkeit, die

dich ins Grab bringt. Ihr wisst das. Eure Wissenschaft weiß das. Ihr

fühlt das auch – dass ihr eigentlich Zeit haben solltet. Dass ihr

eigentlich gutes Essen haben solltet. Dass ihr eigentlich zusammen essen

solltet. Nicht immer, nicht immer. Du brauchst auch Zeiten alleine, ganz

besonders für den gerade angesprochenen Opfergenuss. Aber dieses

Gesamtprinzip, dass man zum Essen zusammenkommt; dass man teilt; dass

jemand mit Liebe gekocht hat – hoffentlich; all das fügt sich zusammen.

Und wer sagt: »Das ist ja spießig!« (gerade junge Leute tun das), der

hat das Prinzip nicht verstanden. Es ist kein Wunder, dass Jesus der

Märtyrer GANZ OFT mit Essen dargestellt wird. Nicht nur weil, es damals

immens wichtiger und weniger verfügbar war als heute. Es gab damals

diesen Überfluss ja nicht. Das ist ein ganz zentrales Thema von ihm,

weil Essen und Teilen und Mitgefühl und Gemeinschaft ein Gesamtkonzept

bilden. Und das Christentum fußt auf Gemeinschaft. Das wurde auch schon

lange vergessen.

 

Persephone weist Tanja darauf hin, dass sie zu viele Kerzen brennen hat und sagt: „Du raubst dir den Sauerstoff aus deinem Zimmer“.

(Nachdem das Setting geändert wurde, ging es weiter im Text)


Timo: Okay, aber jetzt steht natürlich immer noch die Frage im Raum, wie energetisiert man Essen? Ich glaube ich habe da schon mal etwas darüber gelesen aber natürlich habe ich die Hälfte schon wieder vergessen.

Persephone: Auf einem gut ausbalancierten Planeten, also nicht diesem, derzeit. In einem gut ausbalancierten Landstrich, ohne Krieg oder solche Dinge, musst du dein Essen nicht energetisieren, das ist unnötig.

Timo: Ja, das ist klar.

Persephone: So, das waren jetzt eine Menge wenn und Aber. Und daran merkt man schon, manchmal lohnt es sich eben doch. Zumal historisch das Essen ja nicht knapp, darauf will ich nicht hinaus, sondern nicht immer qualitativ hochwertig war. Wenn du also ein Kartoffellager hattest und wusstest, das hat schon Schimmelbefall, oder dein Weizen ist nass geworden, oder irgendetwas eben. Dinge die heutzutage nicht mehr passieren, heutzutage hast du andere Probleme mit Essen, aber ja, dann lohnt es sich, das Essen vor der Zubereitung und vor dem Verzehr nochmal besonders zu „bedenken“ - und das meine ich tatsächlich im Wortsinne. Essen ist natürlich heilig, ganz klar, warum auch nicht. Und somit lohnt es sich schnell, das Essen nochmal extra energetisieren zu wollen. Wie haben alte Völker das gemacht? Es gibt verschiedene Möglichkeiten und verschiedene Grade der Behandlung. Wie viel du damit noch versuchen kannst oder musst, bevor es genießbar wird, variiert natürlich von Technik zu Technik. Generell hilft es sehr, dass wird euch als Neuzeitmenschen nicht unbedingt gefallen, über deinem Essen zu beten, völlig egal wie du das tust, wen du da ansprichst oder herbeirufst, ganz egal wen. Das ist die simpelste Art, das kriegt nun wirklich jeder hin. Es hilft sehr, wenn du deine Stimme tatsächlich gebrauchst, das ist immer so, denn ein Gebet im Stillen ist schön, ein Gebet im Lauten ist besser und das ist also so die Grundtechnik. Meistens, weil euch das intuitiv richtig vorkommt und auch richtig ist, geht die Sache einher mit Magie durch die Hände, Handauflegen. Es ist nur normal und natürlich, dass ihr zu eurer Stimme die Hände benutzt. Es geht ja auch um etwas ganz Greifbares. Das sind die einfachen Techniken und es ist wichtig hier klarzustellen, dass du wie immer keine teuren Gegenstände brauchst. Du brauchst kein Gold, du brauchst keinen Altar, schon gar keinen teuren. Du musst keine kristallbesetzten Messer haben, oder Kelche, oder irgendwas, das hat mit Geld nichts zu tun. Aber wenn du zufällig eine da hast, lohnt sich eine Pyramide sehr. Und ihr stellt euch Pyramiden immer viel zu groß vor. Das verstehen wir, wir haben euch ja schließlich welche dahin gebaut. Aber der Aufbau einer Pyramide ist im Kleinen wie im Großen der gleiche. Du hast zwar in Gizeh die letzten großen Vertreter einer Pyramidensorte, die planetenverschiebend arbeiten kann, aber diese Magnitude ist hier nicht gemeint. Es wäre auch etwas unpraktisch. Eine, ich sage mal, Haushaltspyramide muss nicht größer sein, als dass sie bequem auf einen Beistelltisch passt. Sie muss auch nicht solide sein, das ist ein weiterer Denkfehler der Menschen.


Ich möchte betonen, wirklich betonen, dass ihr heutzutage kaum bis gar keine Verwendung für das habt, was ich gerade anspreche. Ich sage es nur der Vollständigkeit halber. Ich möchte nicht die Göttin sein, die einen Trend auslöst und jemanden reich macht, der euch Messingpyramiden verkauft, die nicht einmal solide sind, denn du brauchst das nicht solide.

Die Seiten müssen nicht geschlossen sein, das Untere DARF nicht geschlossen sein und die Spitze muss nicht, such dir was aus, aus Edelsteinen sein, oder Gold, oder Titan oder was auch immer ihr für teure Gegenstände habt. Das alles ist nicht nötig, aber wenn du unbedingt wolltest, dann könntest du aus einem Edelmetall eine formen, es geht nur um den Umriss. Wie die Finger einer Hand bestimmte Formen bilden können und die beste Formen zeigen immer in den Kosmos oder zur Erde, oder beides,  geht es darum, dass die Pyramide eine reine erkennbare Form herstellt und das macht sie einfach über die Ränder. Sobald du an den Rändern erkennst, dass die Pyramide hergestellt ist, solange wird sie auch funktionieren. Natürlich darfst du kein Gummi unterlegen, denn Gummi tötet jegliche energetische Arbeit, immer, grundsätzlich Gummischuhe, Gummimatten, Gummi auf euren Böden, immer eine ganz schlechte Idee. Aber wenn du diesen Gegenstand dann hättest und du würdest dein Essen dort hineinlegen und dann vielleicht noch ein paar Worte verwendest, kannst du dir sicher sein, dass es einen erkennbaren Effekt gäbe.

Timo: Und das Material ist egal, aus dem sie gemacht ist. Also ich kann mir so ein Ding im Prinzip auch aus Holz bauen. Oder sollte es aus Metall sein?

Persephone: Wenn du die Anstrengung wagst, muss es ein Metall sein. Ein leitender Stoff. Ein leitender Stoff, der die Energie aus Gaia hervorholen kann, idealerweise hat so eine Pyramide übrigens Bodenstecken in den Ecken. So das du sie wie einen Gartenspieß in den Boden stecken kannst. Sie sammelt die Energie, die ohnehin ständig aus der Erdkruste aufsteigt. Wenn keine Energie aus der Erdkruste aufsteigen würde, dann kann ich dir garantieren, dass auf der Erde nichts wachsen würde, völlig egal, wie viel Wasser ihr hier habt. Zieht die Energie aus dem Boden in das leitende Metall hinein und verbindet das Ganze nach oben zum Kosmos hin. Könnte man jetzt als Physiker fragen, wird da nicht alles abgeleitet in den Kosmos, nein natürlich nicht.

Timo: Ich denke, es kommt auch was von oben.

Persephone: Ganz genau, genau wie Tanja beschrieben hat, wird der Mensch von zwei Seiten energetisch versorgt und die zwei Seiten treffen sich im Herzchakra. So ist es auch mit jedem anderen Gegenstand, Tier, Baum. Völlig egal. Die Chakren ändern sich, die Energiemeridiane ändern sich, eine Schlange hat natürlich keine sieben Chakren, schön aufgereiht, jedenfalls nicht so, also das ist unterschiedlich aber das Prinzip bleibt immer das gleiche. So kannst du übrigens bei einem Lebewesen, das etwas unförmig ist wie ein Regenwurm zum Beispiel, feststellen, wo der Kopf ist. Aber dadurch, dass ihr diese Energie noch nicht messen könnt und kaum sinnvolle Fotos davon machen könnt, kennt ihr das noch nicht. Selbst wenn du einen Platt- oder Fadenwurm hättest, der hochoffiziell überhaupt kein Vorne oder Hinten hat, könntest du, wenn du von dieser Energie mehr verstehen würdest, durch seine Energiebahnen herausfinden, wo sein Vorne und sein Hinten ist.

Timo: Interessant.

Persephone: Meine Mutter (Demeter) möchte an dieser Stelle noch 10000 Sachen sagen, aber wir halten das jetzt mal so und lassen das, denn sonst werdet ihr heute nicht mehr fertig.

Beide (Tanja, Timo) kichern.

Persephone: Es ist übrigens genauso angezeigt, Demeter als meine Mutter, als auch als meine Schwester zu bezeichnen. Die Frage kam heute auch auf.

Timo: Okay, das mit eurem Stammbaum blicke ich auch nicht so richtig. Aber das muss ich wahrscheinlich auch gar nicht.

Persephone: Es gibt ja auch gar keinen. Es ist kein Baum, da geht es schon los. Es sei denn, du stellst dir das Fraktal von Alles-Was-Ist als einen scheibenförmigen Baum vor, dessen Äste nach außen wachsen, nicht nach oben und der auch keine Wurzeln besitzt, sondern nur seinen inneren Kern. Selbstverständlich macht das ganze Konzept auf einen Baum heruntergebrochen keinen Sinn mehr. Du musst uns eher wie Spielfiguren auf einen Diskus setzen. Und doch hat dieser Diskus Arme nach außen, unendlich viele. Fraktal eben. Wer dann wessen Schwester und Bruder ist, da kannst du ewig diskutieren.

Timos Hamsterrad im Kopf dreht sich auf Hochtouren, aber so richtig geschnallt hat er es natürlich nicht.

Persephone: Stell mir die zweite Frage.

Timo: Welche Lebensmittel sind von Natur aus schon hoch energetisiert?

Persephone: Es geht hier um Details, in den Gruppen von Lebensmitteln. Also alle natürlich gewachsenen Lebensmittel, an Baum und Strauch und in der Erde, das hatten wir ganz am Anfang, sind gut energetisiert, in einem guten Landstrich, auf einem guten Planeten, der sich in Balance befindet. Das muss man erst einmal finden. Trotzdem, gibt es durchaus Möglichkeiten hier ein bisschen zu Zaubern. Hobbygärtner, besonders die richtig guten, die mit Intuition arbeiten, werden dir sagen, aus ihrem Garten schmecke es einfach besser. Das hat natürlich Gründe. Das hat nicht nur Gründe, weil du deiner Hände Arbeit hineingesteckt hast in dein Essen und es dadurch wertvoller wird für dich. Es ist immer wertvoller, wenn du dein Essen selbst gezogen hast, als wenn du es einfach nur kaufst, du hast eine andere Beziehung dazu. Das kann auch Essen von einem ganz tollen Marktstand oder Bauern sein, es ist trotzdem besser dein eigenes zu haben, weil deine Heimat sich nicht auf dein Haus beschränkt, schon gar nicht für diese Leute. Ihre Heimat ist ihr Haus und ihr Grund, der ihnen sehr, sehr heilig ist. Das bedeutet, dass das, was sie Heimat nennen, was ja auch eine Energie ist, in ihren Garten ausstrahlt, in ihren Bereich, in dem sie anbauen und sie diesen selbsttätig und ständig und ohne es so genau verklausulieren zu können, energetisch mitversorgen. Denn was dein Heim ist, ist ein Teil deiner eigenen Energiematrix. Das würde jetzt aber hier zu weit gehen, das jetzt genau zu erklären. Aber du fühlst dich heimisch, wenn du dein Heim geschaffen hast. Das ist ein energetischer Vorgang und der braucht lange Zeit. Aber diese Leute verstehen, dass sich dieser Vorgang auf ihr Grundstück ausweitet, auf dem sie anbauen. Und der zweite Teil, intuitive Gärtner, also Menschen, die in den Flow kommen, wenn sie sich mit Pflanze beschäftigen, das ist ihre Kreativität - erinnere dich an den Baum, das ist ihre Kreativität, Gärtnern und auch ziemlich viel Sport manchmal. Diese Leute führen, ob sie es Wissen oder nicht, ob sie es träumen oder leben, ein Zwiegespräch mit meiner Schwester Demeter. Wenn du Gärtnern willst, oder musst, weil dein Leben davon abhängt und du musst wissen, welche Pflanzen sich an welcher Stelle wie vertragen werden und du hast nichts, du hast kein Wissen darüber, du hast kein Buch darüber und du hast kein Internet, dann kannst du IMMER in deinem Herzen Demeter fragen und sie wird dich leiten. Früher war das selbstverständlich, die Leute hingen davon ab und so ist das auch gemeint, dass Demeter die Menschen mit Essen versorgt. Denn über Bande, über ihre Taten und über ihre eigenen Hände Arbeit hat sie das und tut es natürlich immer noch. Und das die Legende Käse ist, dass sie irgendwann damit aufgehört hat, weil ich weg war, hmmm, sollte schon angekommen sein bei euch.

Timo: Dann wären wir jetzt wohl nicht hier.

Persephone: Es wäre einiges nicht geschehen, wenn diese Legende so wahr wäre.

Timo: Wie gesagt, so etwas habe ich mir eigentlich schon gedacht, weil wenn man sich mit seinem eigens angebauten Zeug beschäftigt, dann fliesen da unter anderem Gedanken mit ein und Gedanken sind ja Energie also macht das schon alles Sinn. Und klar, wenn man alles selbst macht, dann schmeckt es natürlich auch viel besser. Ich denke, es ist angekommen.

Persephone: Weißt du, es ist doch wirklich nicht relevant, ob du in einer Kirche dein Seelenheil findest oder in deinem Garten.

Timo: Ganz meine Rede.

Persephone: Für mich macht es keinen Unterschied, ganz im Gegenteil. Ich freue mich über jeden der die alten Tatsachen noch versteht.

Timo: Das sind leider noch zu wenige. Aber es werden ja wieder mehr.

Persephone: Hm, du kannst den Leuten nur vor die Stirn schauen und sie sich selber meistens nur bis in den Geist und nicht runter bis auf die Seele. Viele könnten dir das in Worten niemals erklären, aber sie tun es. Sie beten die Natur auf ihre ganz eigene Art und Weise an und sie ziehen daraus ihren Trost, ihre Hoffnung und ihre Energie, dass darf man nicht klein machen.

Timo: Ganz im Gegenteil.

Persephone: Es geschehen Fehler, ganz besonders wenn man euch erzählt, dass ihr Gift in eure Gärten ausbringen sollt, aber das sind die Momente, in denen von der Intuition abgewichen wird, das passiert jedem.

Timo: Das passiert aber im ziemlich großen Stil.

Persephone: Geld zerstört in großem Maße deine Fähigkeit, intuitiv zu handeln, deswegen sagen die Christen, Geld sei teuflisch. Wenn du in der einen Hand Intuition hast und in der anderen Geld, das Geld ist heute nun mal leider eure Grundlage, statt des Essens, dann wird das Geld immer gewinnen. Das ist ein Kernproblem eurer Gesellschaften heute. Die Bauern wissen schon, was zu tun ist, sie wissen es in ihren Herzen, aber sie können nicht danach handeln, weil sie glauben, dann zu verhungern. Ironisch aber war.

Timo: Ja, allerdings.

Persephone: Es gibt aber eine neue Generation von Farmern. Auf diese setze ich größte Hoffnung.

Timo: Wahrscheinlich kann ich deswegen mit Geld nicht so viel anfangen.

Persephone: Auch du hast durch einige Leben hinweg gemerkt, was Geld dir alles nicht geben kann und dass es dir niemanden zurückbringt, den du verloren hast. In dem Moment, als du das begriffen hast, war es mit dem Geld und dir irgendwie vorbei. Du hast ihm nie wieder geglaubt, dass es mächtig ist und das ist es ja auch nicht.

Timo: Habe ich das wirklich mal geglaubt?

Persephone: Ach, alle glauben das irgendwann. Das ist okay…Ich muss euch die Frage stellen, wie viel Zeit vergangen ist?

Timo: Knapp zwanzig Minuten.

Persephone: Sehr gut.

Timo: Ich hätte nämlich noch eine Frage.

Persephone: Na dann raus damit.

Timo: Was hat es denn mit dem Seitenhieb gegen Käse auf sich? Käse ist super, ich stehe voll auf Käse, jeder steht auf Käse.

Persephone: Dass Käse eine Droge ist muss ich euch ja nicht erzählen, eure moderne Forschung weiß das.

Timo: Ist das so?

Persephone: Ja….

Timo: Ja komm, jetzt hätte ich auch gerne mehr Details.

Persephone muss erst mal lachen. Ich glaube sie mag es, wenn unsere Neugierde geweckt wird.

Persephone: Es ist ein Grundthema der Menschen, Lebensmittel haltbar machen zu wollen und ich möchte gar nicht zu sehr gegen euren genialen Einfall wettern, dass ihr irgendwann gemerkt habt, dass ihr Kühe als eure Ammen heranziehen könnt. Und dass eure Kinder von deren Milch existieren können. Das war keine schlechte Idee und du kannst raten, wer sie der Menschheit geschenkt hat. Und dann irgendwann stand im Raum, wie man diese Milch, die vielleicht gar nicht gleich getrunken werden kann, über den Tag bringt und über die Woche und über den Monat. Daran ist nichts verwerflich aber…

Timo: Aber?

Persephone: Aber am Ende des Tages ist dieses Prinzip aus einer alten Not heraus geboren. Ihr habt dieses Problem heute kaum noch. Und, und das ist jetzt wichtig, eure Körper sind nicht mehr die gleichen, als wann ihr die Idee hattet. Ganz und gar nicht. Sie mögen noch entfernt gleich aussehen, aber energetisch seid ihr eine gänzlich neue Spezies. Oder sagen wir, ihr werdet eine werden, bald schon. Deswegen ja auch die Diskussion, die Diskussion, wie lange man dem Rücken der Tiere seinen Genuss auflasten darf. Euer Zeitalter der Tierhaltung endet. Das ist ganz natürlich, das ist in jeder Gesellschaft so, die aufsteigt. Das ist ein völlig normaler Prozess für uns. Ihr wisst es nur nicht, weil ihr es zum ersten Mal macht - also ihr glaubt, ihr macht es zum ersten Mal. All das zusammen genommen ist diese große Diskussion, ob man vegan leben sollte, ob man auf den Genuss aktiv verzichten sollte und ich DARF hier nicht zu frech formulieren aber ich darf schon sagen, dass alles sein Maß halten muss.

Timo: Das ist ja überall so.

Persephone: Käse sollte genau das sein, was er früher war, ein Luxus. Und einige Formen von Käse sind leider gefährlich für euch. Es schmeckt euch zwar und eure Mägen kommen damit auch klar, aber wenn du die Prinzipien von Käse, also vom haltbar machen von Milch und von Schimmel mischst, ihr nennt das zum Beispiel Gorgonzola, dann entstehen in der Mischung Stoffe, die euch träge machen, weil sie euch in ganz kleinem Maße vergiften. Ihr Menschen habt Mechanismen, dagegen anzugehen. Die meisten Leute fühlen sich nicht schlecht, oder nicht lange schlecht, wenn sie diese Sorten von Käsen gegessen haben, die Kinder übrigens automatisch verweigern, Jahre lang. Sie lassen sich ja viel erzählen, aber sie lassen sich nicht erzählen, dass etwas, das so stinkt, gesund sein kann. Die sehr frischen und die sehr alten Sorten, also die ganz harten und die ganz weichen, die sind in Ordnung. Aber mische niemals das Prinzip von Schimmel und Milch. 

Timo: Sehr interessant.

Persephone: Du kannst Schimmel nicht dazu bringen, ein hochenergetisches Lebensmittel zu sein, keine Chance. Kein Gebet der Welt ist dazu fähig.

Timo: Schade, eigentlich mag ich stinkigen Käse. Das werde ich dann wohl überdenken.

Persephone: Jedenfalls wenn du auf deine Peak Performance Wert legst.

Timo: Ja, das tue ich.

Persephone: Siehst du und weil ich das weiß, sage ich euch diese Sachen.

Timo: Aber so Harzer Käse geht schon durch, oder?

Persephone: Erkläre mir das Prinzip von diesem Käse, wie wird er gemacht?

Timo: Aus Sauermilch meines Wissens.

Persephone: Beginnt nicht jeder Käse sein Leben durch Milch und Essig?

Timo: Ist das so?

Persephone: Ich bleibe dabei, lass deine Milch nicht mit Schimmel in Berührung kommen. Egal wie er heißt und was dir die Leute sagen. Der normale Reifeprozess ist noch in Ordnung, aber auch hier, das Drogenprinzip bleibt. Es entstehen durch die Reifung im Käse Stoffe, die euch mehr oder minder abhängig machen. Nur die ganz frischen Käse, die dem Joghurt quasi noch gleichen, die haben das nicht, sie sind vielleicht noch die besten. Und gegen Joghurt darf ich tatsächlich nichts sagen.

Timo: Okay, und wie sieht es mit Quark aus?

Persephone: Alles eins.

Timo: Okay, dann bin ich ja beruhigt.

Persephone: Ich kann generell sagen, dass die Milch natürlich aus guter Quelle kommen soll und die Kuh ordentlich behandelt werden soll, das ist immer gleich. Und dann, je frischer das Produkt, desto besser.

Timo: Das wäre jetzt auch meine Zwischenfrage gewesen. Wenn ein Bauer eine Kuh hat und die mit ihrer Milch ihre Kälber versorgt hat, er dann den Überschuss abzapft und sich daraus Käse macht, also das geht doch klar, oder?

Persephone. Ja, aber er sollte ihn eben nicht ein Jahr liegen lassen. Die Energie, die ihr nicht seht, die zerfällt und kann sich nicht halten in dem Produkt und dann ist es leer, aus göttlicher Warte. Es kann dir nicht helfen, es ist kein Lebens-Mittel. Das ist übrigens nicht immer so. Es gibt Produkte, die ihr für die Haltbarmachung entdeckt habt, die diesem Prinzip nicht anheimfallen.

Timo: Und die wären? Nur mal so grob heruntergebrochen.

Persephone: Der Trick heißt Fermentation. Eure neuere Wissenschaft weiß das auch, dass fermentierte Produkte gut für euch sind. Und obwohl es jetzt Einige geben wird, die sagen werden: Käse ist auch ein Fermentationsprodukt, das ist nicht wahr. Die meisten sind es nicht. Fermentation bedeutet im gröbsten Sinne, dass Bakterien und Wasser und vielleicht etwas Essig beteiligt sind. Und während Essig ein notwendiges Übel in der Ernährung ist und im Idealfall vermieden werden sollte, könnt ihr in euren kalten Gegenden nicht ohne. Es gibt viele entwickelte Gesellschaften, die ihre Haltbarmachung über Substanzen machen, die dem Wein mehr ähneln. Der Wein ist ja das Vorprodukt vom Essig. Sie lassen den Wein also nicht kippen in dieses andere, wesentlich weniger wohlschmeckende Produkt. Das ist weithin bekannt, die Haltbarmachung durch Wein. Sie nennen es natürlich nicht Wein und es ist auch nicht immer aus Traube, ganz einfach weil es nicht auf vielen Planeten Trauben gibt, aber das Prinzip bleibt das gleiche. Diese gut Art der Haltbarmachung funktioniert durch Bakterien. Am Anfang waren wir schockiert, als die Bakterien zu euch kamen. Das kann man mittlerweile sogar nachlesen, das ist heute etwas bekannter als früher. Ganz am Anfang gab es keine Bakterien auf dem Planeten und dann kamen sie doch und fast wäre euer kleines Experiment daran gescheitert. Aber wie das so ist mit der Balance, gibt es heute sogar vorteilige Bakterien. Wenn sie ihre Arbeit gut machen, in euren Lebensmitteln, dann kann daraus etwas Gutes werden. Zum Beispiel, gerade die Asiaten haben Fermentationsprodukte die sehr, sehr gut sind. Sie nennen es Kim Chi, der eingelegte Kohl und die Deutschen nennen es Sauerkraut.

Timo: Das ist wirklich sehr gut.

Persephone: Diese Produkte haben echte Benefits. Sie sind und bleiben lebendig. Schimmel ist ein Pilz und ist in diesem Sinne nie lebendig gewesen, nicht so wie eine Bakterie. Es ist einfach nicht das gleiche Konzept.

Timo: Dann werde ich mir das mal hinter die Ohren schreiben. Das war es dann wohl mit dem Camembert, verdammt.

Persephone: Es ist nicht mein Job euch Genuss abzusprechen, nur übertreibt es einfach nicht

Timo: Ich wollte es gerade sagen. Wahrscheinlich esse ich es trotzdem noch, aber eben nicht mehr so viel.

Persephone: Solch ein Stück pro Woche, (Tanja formt einen Kreis aus ihren Händen der grob geschätzt 125g Camembert entspricht) ist ein gutes Maß.

 

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