Wicca Board, Hexenbrett, Ouija Board
- lastexit888
- 15. Jan.
- 4 Min. Lesezeit

Das Hexenbrett dürfte den meisten von euch ein Begriff sein. Für alle anderen, gibt's hier mal eine kleine Einführung, außerdem ist sowas immer gut für den Index :). Ein Hexenbrett ist auch eines dieser Werkzeuge, das die Kommunikation mit der geistigen Welt ermöglicht. Diese Methode ist vermutlich ein Update vom Gläserrücken und das hat sich schon ein paar Jahrhunderte lang bewährt. Ich weiß, viele machen ihren ersten Berührungspunkt mit genau solchen Methoden. Zumindest war das bei uns 80er-Kids so. Rein intuitiv würde ich allerdings sagen, dass es nicht unbedingt etwas für Anfänger ist. Persephone sagt zwar, dass es genauso sicher ist, wie alle anderen Kommunikationsmethoden auch - wenn man weiß, wie es geht. Ich für meinen Teil habe da jedenfalls immer einen großen Bogen drum gemacht. Was man beachten sollte, erkläre ich weiter unten. Jetzt kommen wir erst einmal dazu, wie so ein Wicca Bord eigentlich funktioniert. Wie ihr oben auf dem Bild erkennt, sind auf dem Brett Buchstaben und Zahlen. Die Planchette wird auf das Brett gelegt und mit dem Finger berührt. Im besten Fall beginnt sich die Planchette ohne euer Zutun zu bewegen. Im ungünstigsten Fall passiert gar nichts. Und natürlich gibts ganz viel dazwischen. Für den Fall, dass alles bestens abläuft, wird von Seiten der geistigen Welt oft mit Kreisbewegungen in Form einer Acht begonnen, um Schwung in die Sache zu bringen. Im Normalfall beginnt man dann damit seine Fragen zu stellen und wenn alles gut läuft, bewegt sich die Planchette auf die entsprechenden Buchstaben und Zahlen zu, bleibt kurz stehen und läuft dann weiter. So wird dann Buchstabe für Buchstabe durchgegeben.
Das kann, wenn man mit seinen Freunden auf der anderen Seite gut eingespielt ist, wirklich super funktionieren. Bis es so weit ist, braucht man aber vermutlich einen verdammt langen Atem. Wie gesagt, ich habe so ein Brett noch nie benutzt, kenne aber viele Beispiele, die zeigen, dass sowas ziemlich mühselig sein kann. Vor allem, wenn man es mit Spirits zu tun hat, die man nicht so gut kennt, bzw. mit denen man eben noch nicht so eingespielt ist. Was ja gerade an Orten, an denen man noch nie vorher war, der Fall ist. Mittlerweile kann ich auch ziemlich gut nachvollziehen, warum das an solchen Locations so schleppend geht. Ich meine, ich spreche die Spirits direkt an, das können die Meisten ganz intuitiv. Sprechen scheint man nur schwer wieder zu verlernen, selbst wenn man keinen Körper mehr hat. Aber wenn man da mit einem Ouija Board aufschlägt, dann muss der Spirit unter Umständen erst einmal lernen, wie er so einem Ding überhaupt klarkommt, ob er das überhaupt möchte und ob er überhaupt genug Energie hat, die er investieren möchte, steht außerdem auf einem ganz anderen Blatt. Denn tatsächlich ist es so, dass Geister, die noch nicht drüben waren, nicht über unbegrenzte Energie verfügen. Das alles und noch ganz viele andere Faktoren können dafür sorgen, dass sich entweder überhaupt nichts tut, oder sich die Planchette immer nur kurz mal bewegt, oder alles nach drei Buchstaben von vorne beginnt etc. Deswegen, kann ich hier nur den Tipp geben: sofern ihr vorhabt, auf gut Glück mit einem Hexenbrett an einer neuen Location aufzukreuzen, lasst es erstmal im Auto, wenn noch ihr andere Möglichkeiten habt. Versucht es besser erst einmal mit einem Diktiergerät bzw. Handy oder auch mit einem Bewegungsmelder etc. Die können die Meisten bedienen, wenn ihr es ihnen erklärt.
Wie gesagt, wenn ihr mit der anderen Seite schon eingespielt seid, kann das auch super funktionieren. Wer sich das mal anschauen möchte, dem kann ich nur Eckhard Kruse empfehlen. Dort kann man schön sehen, wie das Ganze harmoniert und wie viel Spaß beide Seiten dabei haben, wenn das Vertrauen und die Verbindung da ist. Es macht auch jeden Fall Spaß, sich das ganze mal anzukucken.
Früher störte mich immer der Gedanke daran, unter Umständen erst einmal stundenlang mit ausgestrecktem Arm dasitzen zu müssen, bevor sich da überhaupt etwas tut. Man soll ja am besten mit dem Finger die Planchette berühren, aber keinen Druck darauf ausüben, damit sich das Ding auch frei bewegen kann. Macht das mal eine Weile, am besten noch Abends nach einem Schultertraining oder so. Ich schätze, das muss man wollen. Mittlerweile könnte ich mir aber durchaus vorstellen, sowas spaßeshalber in einer freien Minute mal auszuprobieren. Ich bin mir sicher, da wird sich drüben bestimmt jemand finden, der da Bock drauf hat. Deswegen erkläre ich euch hier mal kurz, wie ich sowas anstellen würde.
Tatsächlich würde ich mir schon bevor ich das Witchboard auspacke einen Kontakt suchen, der Lust hat, da mitzuhelfen. Und zwar, in dem ich einfach mal ganz direkt in die Runde frage, ob jemand Wohlmeinendes Lust hat, das Board zu bedienen. Verlasst euch drauf, irgendwer geistert immer rum, bzw. hört zu. Mann muss kein Hörmedium sein, um das zu tun, aber man sollte wissen, wie man das macht, damit man nicht die falschen Spirits ran holt. Und das gilt auch für ein Hörmedium. Sprecht auf keinen Fall eine offene Einladung à la ich rufe alle Anwesenden oder so aus, das ist aber, wie der aufmerksame Leser bereits weiß, generell eine schlechte Idee. Sorgt vorher immer für ein wenig Schutz. Wenn man jemanden gefunden hat, mit dem man am besten vorher schon auf andere Art kommuniziert hat, würde ich mich langsam herantasten. Also nicht gleich stundenlange Sessions machen und gucken wie es sich entwickelt.
Soviel dazu. Wie gesagt, das Wicca Brett ist eigentlich eine sehr schöne Methode, um mit der geistigen Welt zu kommunizieren, bei der man unter Umständen aber einen ziemlich langen Atem braucht.
Falls das jemand sowas macht, kann er ja gerne mal in die Kommentare schreiben, wie das bei ihm so läuft.
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