Helfergeister - Pianccetto - Gérard und weitere Einsichten über das Geist sein
- vor 3 Tagen
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Soo, Freunde des Okkulten, hier gibt es mal wieder ein Schmankerl von Gérard. Ich sags immer wieder, ich liebe es ja, wenn jemand aus der geistigen Welt Einsichten aus seiner Seite des Schleiers gibt und einfach mal so, in ein paar Nebensätzen Fragen beantwortet, die ich mir schon öfter mal gestellt habe. Allerdings ist es in dem Channeling mal wieder ausgeartet und ich weiß nicht so recht, wie ich das Ganze nennen soll. Von, wie viele Menschen kann ein Helfergeist gleichzeitig betreuen, über können Geister Teile von sich abspalten, bis zum Erwachen nach dem Tod, ist mal wieder alles dabei. Er stellt uns in dem Channeling auch seinen Freund und Kollegen Pianccetto vor, der genau wie Gérard, nach seinem Tod entschieden hat, das Geist sein dazu zu nutzen, um anderen in spirituellen belangen Hilfestellung zu leisten. Deswegen spare ich mir jetzt einfach weitere Erklärungen und wünsche euch viel Spaß beim Lesen.
Gérard: So, wie heißt der denn eigentlich, der Kumpel? Damit können wir ja mal anfangen.
Timo: Hallo erstmal.
Gérard: Guten Tag.
Tanja: Also ich rattere einfach mal die Begriffe runter, die da kommen, weil Namen sind ja schwierig. Also es wird diese Leier runtergerattert, von wegen zu einer gewissen Zeit musstest du dich ja in Florenz oder da im Umfeld bewegen, wenn du irgendwas auf dich gehalten hast, weil da hingen die Medici rum und die hatten die Kohle für alle Forschungen, die du in deinem ganzen Leben machen willst und so weiter und so weiter. Also es ist so diese Mischprobe. Und soweit ich weiß, hat da Vinci auch mindestens grob da in der Gegend gewohnt. Und es geht so um dieses, es ist nicht er, das ist nur der Name, den man kennt, aber da gab es natürlich 15. Und 14 Namen hat man vergessen und da Vinci ist dann einer von den Universalgelehrten. Und dann gab es mehr die Malenden, Michelangelo und dieses ganze Zeug. Und dann gab es mehr die Alchemisten und dann gab es mehr die, was weiß ich, die Buchgelehrten und die Mathematiker. Aber er war auch so ein Universalgelehrter. Mit Hang zu Alchemie, sagt er.
Timo: Gérard und er haben sich im Leben kennengelernt oder war einer von beiden schon tot, oder waren sie beide tot?
Tanja: Die haben sich verpasst in dem Leben, definitiv. Aber jetzt sind sie gute Kollegen. Warte mal, er versucht es mal mit dem Namen. Das kann jetzt aber echt ein Minütchen dauern. Okay, wir müssen uns da immer so ein bisschen lang hangeln, weil mein Italienisch natürlich nicht existent ist. Und er sagt, der Platz ist Piazza. Mein Ofen heißt Piazzetta. Weiß ich natürlich, kommt auch aus Italien. Der Mann heißt Pianzzetto. Das ist so bei Namen, die muss ich mir immer irgendwie so richtig rauswürgen. Das ist aber ganz normal. Wäre ich wahrscheinlich in Italien aufgewachsen, dann wäre das so, weil ich den Namen schon fünfmal gehört hätte. Das ist so, wie du hier sagst, Schuldheiß, Meier, Müller. Da hast du eine Chance, das zu kennen. Und italienischen Namen kenne ich halt nicht. Und da sagt er aber gleich, also gebt euch überhaupt keine Mühe mit Recherche oder irgendwas. Im Gegensatz zu mir, also Gérard kann man ja historisch tatsächlich auftreiben, habe ich ja tatsächlich geschafft. Geht es bei ihm nicht. Er ist einer dieser, die einfach in der Versenkung verschwunden sind. Sagt er, das ist auch okay. Ein paar hundert Jahre war er ein bisschen Pissed, aber es geht jetzt. Und jetzt sagt er, ja, also und, was machen wir den ganzen Tag? Wir hängen bei den Menschen rum.
Timo: Okay, schon mal eine erste Frage.
Gérard: Ja.
Timo: Wie ist denn das hier, wenn du jetzt gerade bei Tanja rumhängst und ich frage dich was. Da läuft das ja quasi über meinen Kanal. Kannst du jetzt auch quasi an zwei Orten gleichzeitig sein oder an zwei Orten gleichzeitig wirken? Das hat jetzt nicht unbedingt was mit Anwesenheit zu tun.
Gérard: Kannst du gleichzeitig auf einem Festnetztelefon mit deinem Vater telefonieren und Desi eine kurze Nachricht schreiben?
Timo: Natürlich.
Gérard: Also die kurze Antwort ist ja. Das hat natürlich alles Limits. Also im Gegensatz jetzt zum Beispiel zu dem, was Tanja das Sternbild Anubis nennt. Also die höchstmögliche für den Menschen erreichbare Form. Der hat ja quasi keine Limits. Der kann auch mit einer Million Menschen gleichzeitig reden oder beziehungsweise sie betreuen. Denn das ist der Standard.
Also das ist ja nicht so, dass dieser Gott Däumchen dreht, sondern getrauert wird in jeder Sekunde. Jeden Tag in jeden Millennium, und zwar nicht von einer Person. Deswegen das ist ja sein Standard.
Diesen Standard halten wir natürlich nicht. Wir halten also auf zehn Level runter Kommunikationsstandard. Aber schon mit ungefähr fünf, sechs, sieben, je nachdem wie stockend die Kommunikation ist. Also es gibt ja auch Schreibmedien, da vergehen dann zehn Minuten bis du wieder was nachschieben musst. Dann bis zu zehn Leute. Aber gemütlich ist eher fünf oder sechs.
Schwieriger wird es, wenn du wirklich an den Séancen teilnimmst. Darauf möchte man sich ja doch ein bisschen konzentrieren.
Timo: Das meine ich ja. Also wenn gerade bei Tanja bist und ich brauche gerade deine Hilfe. Und dann sage ich, Gérard, kannst du mal bitte kommen. Dann bist du ja trotzdem da. Also zumindest gibst du ja Antwort. Kann so eine Splittung, so eine Aufteilung stattfinden. Und wie wirkt sich das auf den Fokus aus?
Gérard: Also in mehrere Teile teilen kann ich mich nicht. Das ist mir verboten. Also sagen wir so, ich kann das. Das ist mir verboten. So, Vorsicht. Du kannst dir aber auch einen Finger abschneiden. Rein theoretisch. Aber theoretisch und praktisch ist es halt, den kriegst du halt nicht wieder. Und das wäre bei mir auch so. Der wäre zwar durchaus bewusst. Also dieses Teil, das ich abschneide, könnte dann selber wieder weiterlaufen. Und im Gegensatz zu deinem Finger, der dann nichts mehr bringt, wäre das schon sein eigenes Stückchen bewusst. Ich kann ein Stück aus meinem Kuchen rausschneiden, aber das kriege ich nie wieder. Und das müsste ich mir schon wirklich sehr gut überlegen. Du kannst das zusammenfassen unter, es ist verboten. Das ist das Beste. Und da du ja dann wirklich ein Loss hättest, was ja normalerweise in der geistigen Welt quasi nicht bekannt ist, würde es für mich ja auch überhaupt keinen Sinn machen. Und deswegen gehe ich nicht über das Kommunikationslimit. Ich kann das schon mal strecken. Also wenn jetzt 15 Leute gleichzeitig unbedingt mal kurz spüren müssen, dass ich wenigstens in der Nähe bin, weil sie gerade drohen, irgendwie auszuticken, dann kann ich mich schon ganz schön dünn auf alle verteilen im Notfall. Aber so Notfälle sind schon extrem selten. Deswegen ist die große Antwort Nein. Jenseits von fünf oder sechs Gesprächen wird es dann Ja, das ist schwierig. Und jetzt sagt er, also wir beide zusammen, Pianzzetto und ich, das ist sein Nachname, das muss man ja auch mal ganz kurz gesagt haben. Wir machen also genau das Gleiche. Wir hatten im Leben so viel Spaß an der Lehre, also nicht nur an unserem Lieblingsforschungsfeld, sondern eben auch dann an der Lehre, dass wir nach dem Tode gesagt haben, kann das nicht einfach so weitergehen. Also haben wir das halt gemacht.
Timo: Ja, danke dafür, Leute.
Gérard: Ja, das hört man, wenn man sich in den richtigen Kreisen von Jenseits-Medien umhört und ein bisschen auskennt, dann hört man das eigentlich nicht so selten.
Timo: Du tatsächlich, das habe ich doch schon ganz oft gehört.
Gérard: Genau, es gibt gute Medien, die wirklich guten Kontakt pflegen zu Tesla, Einstein. Es ist nicht so, dass die Herren aufgehört haben zu arbeiten.
Timo: Ja, nee, das ist ja das. So wie wir mit den instrumentellen Kommunikatoren quasi, die machen dann einfach von der anderen Seite weiter.
Gérard: Ja, und Damen übrigens, also Blavatsky, Curie. Die haben nicht ihre Tätigkeit eingestellt. Dafür hatten die viel zu viel Spaß. Jetzt kann ich ja immer aus dem Nähkästchen plaudern.
Einer der heftigsten Momente, wenn man stirbt, also neben dem Tod selber, je nachdem wie es läuft, es wird immer erzählt von diesem Erkenntnismoment. Plötzlich macht es so und du weißt plötzlich 200 Mal so viel wie vorher, obwohl du ein Gelehrter warst.
Du dachtest ja, du hast die Weisheit mit einem Löffel gefressen. Wenn du Newton oder sonst irgendwie hießt oder bei uns eben diese ganzen Leute. Und dann kommt der Moment, wo du merkst, ah, fuck, es gab noch so unendlich viel mehr im Spirit-Bereich. Das Bewusstsein ist ein Netzwerk und eine Matrix. All dieses Zeug wird dann ja auch reingedrückt. Und das ist für einen frisch verstorbenen Wissenschaftler, wenn er nicht im Leben schon zweigleisig gefahren ist gedanklich, das schaffen ja durchaus viele. Die sind ja gar nicht so Hardcore-Atheisten-Wissenschaftler, aber es gibt halt immer mehr davon. Und die gab es dann eben auch in der Renaissance durchaus. Da kam das ja erst so richtig auf. Es wurde ja irgendwann auch einfach mal schick, die Kirche wortwörtlich im Dorf zu lassen und nicht mit in die Stadt zu bringen. Das war übrigens der Unterschied. Deswegen heißt es die Kirche im Dorf lassen. Man nimmt sie nicht mit in die Stadt. In der Stadt wohnen die Gelehrten. Ja, die Leute, die was auf sich halten. Okay. So, und dann kam dieser Moment. Bäm, tot und dann ja, dumm gelaufen. Da lernt man dann, dass Gott und Kirche wieder zwei völlig unterschiedliche Konzepte sind. Also jedenfalls, wenn man den Schock dann mal rum hat, dann kommt eigentlich die Freude über das Hey, ich bin ja noch da. Und hey, ich kann noch wirken, wenn ich Lust habe. Also auch nicht irgendwie so als wenig greifbares Konzept. Ich hänge ja nicht irgendwie als Lichtpunkt irgendwo rum, als Irrlicht. Ich bin ja noch so, wie ich als Mensch auch war. Also die Interessen und ich mochte Wein. Also weißt du, so einfach diese Persönlichkeit, die darf ja bleiben zu einem guten Teil. Gut, viele legen natürlich so Sachen wie Jähzorn und so, das kannst du dann ablegen. Das brauchst du dann nicht mehr. Aber so Kleinigkeiten bleiben. Und das ist einfach eine wunderschöne Mischung. Du bekommst also eine für uns perfekte Mischung serviert. Zwischen dem freien Willen, weiter deiner Lieblingstätigkeit nachzugehen, plus dem Wissen, was es alles jenseits deines Forschungsgebiets, sagen wir einfach mal Mathematik oder Alchemie oder so was, alles gab zum Thema Bewusstsein. Und diesem ganzen Konzept wird dann das Sahnehäubchen aufgesetzt, dass du ja jetzt nicht mehr sterben kannst, weil du schon tot bist. Und das also jetzt für alle Ewigkeit theoretisch so weitertreiben kannst. Und ja, bis in alle Ewigkeit dürfen ist schwierig, aber macht ja nichts. Und diese Mischung sorgt einfach für einen extrem angenehmen Seinszustand. Also wenn man es will.
Timo: Du, also ich glaube tatsächlich, stelle ich mal das so, kann das so helfen und lehrende Tätigkeiten und so, dann glaube ich, ist das ein ziemlich erfüllendes Dasein tatsächlich.
Gérard: Ja, genau.
Timo: Auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick gar nicht so scheint.
Gérard: Du hast sehr viele Nachteile am menschlichen Leben. Nicht also so gebrechen und essen müssen und trinken müssen und so. Das fällt halt alles weg. Plus dieser Zeitfaktor, wie ich gerade sagte. Du hast ja dann auch keinen Gedächtnisschwund. Dir fallen die Zähne nicht aus. Du kannst immer weiter so reden wie schon vor 200 Jahren. Also an dem Punkt alles eigentlich super. Klar steht der Genuss immer ein bisschen hinten an. Das werden wir dann natürlich auch ständig gefragt. Ja, jetzt ist ja nicht mehr mit Wein trinken. Irgendwas muss man halt auch hergeben. Aber der Rest des Deals ist halt schon ziemlich fantastisch, wenn man mal ehrlich ist. Und wie gesagt, man kann eben ein paar Leuten noch auf die Füße helfen. Gedanklich vor allem. Das alles in allem. Solche wie wir sagen dann natürlich, wer würde das nicht wollen. Aber es ist auch nicht jeder für die Lehre so geschnitten. Und wenn die meisten dann sagen, ich mache drei Kreuze, wenn ich rauskomme. Es ist völlig okay. So ist das halt mit dem freien Willen. Und für uns war das halt schön zu sagen, hey, das klingt nur nach Vorteilen und kaum nach Nachteilen. Lass uns das machen. Und dann gibt es nochmal eine kleine Unterscheidung, wenn man jetzt quasi an so Leute tatsächlich wie Einstein und Tesla denkt. Wir sagen immer, die rennen nicht hier rum. Das ist gerade für Leute wie dich nochmal ein Unterschied. Die sind wirklich an der anderen Seite des Telefons. Da musst du wirklich schon ins Jenseits telefonieren.
Timo: So stellt sich mir das auch dar.
Gérard: Was ja auch fleißig passiert. Wir rennen hier unten tatsächlich rum. Und das ermöglicht auch diese Sachen, nach denen du gefragt hast, mit diesen Sachen regnen lassen, Sachen verschwinden lassen, Sachen erscheinen lassen. Diese ganze Litanei.
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