Orakel (von Delphi)
- vor 17 Stunden
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Als Fan der griechischen Mythologie, ist es mir wirklich ein Fest, immer mal wieder ein wenig "Insider" Wissen auspacken zu dürfen. Dieses Mal zum Orakel von Delphi. Gefühlt hat sich bei den alten Griechen, alles, was Rang und Namen hatte, dort den Rat der Götter eingeholt. Es sollte nicht verwunderlich sein, dass die Priesterinnen und Lichtarbeiter dort, quasi Fließband Channeling betrieben und erstklassige Energiearbeit geleistet haben. Das Channeling, geht eigentlich um den Apollotempel in Athen und damalige Tempelsysteme generell, zu dem es wahrscheinlich einen kleinen Extrabeitrag geben wird. Dieser Auszug ist allerdings schonmal sehr aufschlussreich. In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen.
Aufgrund der Schale hat Tanja sofort die Frage gestellt, wie man sich das vorstellen muss mit dem Orakel von Delphi. Und obwohl ich ihr schon davon erzählt hatte, zur
einen oder anderen Gelegenheit, können wir genauso gut an diesem Ort einsteigen, wie an jedem anderen. Nicht wahr?
Timo: Soll mir recht sein. Ich habe da so eine Vermutung, aber ich bin mal gespannt, ob ich damit richtig liege.
Anubis: Zuerst muss man wissen, dass das Orakel von Delphi nicht alleine gearbeitet hat. Das ist so weit auch bekannt, aber das ist nicht das, was ich meine. Ich meine, das Orakel von Delphi war nicht eine Frau. Es war eine Gruppe von Frauen. Und natürlich ein Tempelsystem rundherum. Die Konstellation aus Frauen ist das, was die Sache am Ende des Tages so stark gemacht hat. In Wirklichkeit war diese Arbeit wie eine Art Schichtsystem. Jetzt spricht eine Frau, dann die nächste Frau, dann die nächste, während die anderen, hm, nicht ruhen, aber körperlich nicht anwesend sind.
Timo: Ich hätte jetzt gedacht, es war ähnlich wie bei uns. Keine Ahnung, eine sorgt für Schutz, die zweite für extra Energie, um die Verbindung vielleicht zu verstärken....
Anubis: So kannst du es dir durchaus vorstellen. Wenn du aber verstehst, dass das Orakel von Delphi weit über die Lebensspanne einer Person hinaus gewirkt hat, es also gar nicht nur eine Priesterin gewesen sein kann, wird die ganze Sache schon viel spannender.
Timo: Allerdings.
Anubis: Und dann muss man dazu sagen, dass das Orakel von Delphi nur das erfolgreichste und bekannteste war. Das heißt nicht, dass diese Tempel nicht anderswo in Griechenland existierten. Und darüber hinaus in etwas anderer Konstellation und mit etwas anderen Werkzeugen gearbeitet haben.
Timo: Das wundert mich nun überhaupt nicht.
Anubis: Das sollte es auch nicht.
Timo: Es ist ja nicht so, dass die Götter nur zu einer Person sprechen. Das wäre ja Schwachsinn.
Anubis: Das kannst du vor allem nicht durchziehen zu einer Zeit, in der die Post so lange Wege hat. Und Zeit braucht. So arbeiten wir ja nicht.
Timo: Gab es nur Frauen in diesem Tempel?
Anubis: Es gab Männer in diesem Tempel. Weil die Balance überall gehalten werden muss. Weil es energetische Vorgänge gibt, die du ohne eine männliche Präsenz gar nicht schaffen kannst. Oder sagen wir vielleicht, nicht schaffen konntest, als die Erde sich noch in einem anderen Zeitalter befand, als sie es jetzt tut. Wir haben mehrfach besprochen, dass du heute mit einem kleinen Ritual oder mit einem kurzen Gedanken Dinge bewegen kannst, für die du früher einen Tempel voll gut ausgewählter Leute brauchtest. Das macht die jetzige Situation ja so schön. Aber die Verwirrung auch so groß. Die Leute erwachen zu ihren Talenten, teilweise quasi unvorbereitet. Das ist nicht unsere Schuld. Die Informationen zu haben oder nicht zu haben, ist eine Holschuld der Menschen. Aber jetzt wird es langsam dringend. Denn die Geister zu sehen und die Götter zu spüren und die Kommunikation der Bäume mitzubekommen, langsam wird euer Leidensdruck quasi groß genug, um sich endlich mit der Sache zu beschäftigen.
Timo: Sage ich ja. Das ist auch so wichtig, dass wir hier eine Art sicheren Hafen schaffen, wo die Leute einfach ihre Informationen herbekommen und ihre Fragen beantwortet bekommen. So eine Anlaufstelle quasi. Das ist mir eine Herzensangelegenheit.
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