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Hjalm (der Geist mit dem Bettlaken)

  • vor 18 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit
Ein Gespenst mit einem Laken über dem Kopf.



Das Gespenst mit dem Laken über dem Kopf war so die Standarddarstellung eines Geistes als ich Kind war. Und genau als solche sind sie mir auch im Gedächtnis geblieben. Als kindgerechte Darstellung von Geistern. Bis tatsächlich mal ein Toter in dieser Form bei einer meiner Reinigungen an mir vorbeigeflitzt ist. Natürlich hatte er kein Laken überm Kopf, sondern glich eher einem dunklen nebligen Gebilde, welches aber durchaus so eine Silhouette hatte. Was soll ich sagen, mittlerweile ist schon so einiges an mir vorbeigelaufen und normalerweise stelle ich da nicht mehr viele Fragen, aber bei dem Exemplar musste ich mal nachfragen, was mit ihm los ist. Er sagte, während er auf das dunkle Portal zueilte, sowas wie, "Ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst und muss dringend da runter." Natürlich wollte ich ihn nicht länger aufhalten, da es schon irgendwie nach "letzter Kraft" aussah. Ca. ein Jahr später tauchte bei einer von Tanjas Reinigungen auch ein solcher Geist auf. Da Gérard zu dem Zeitpunkt gerade frisch im Feld war, fragte sie bei ihm nach, was es mit der Gestalt auf sich hat. Er bestätigte, das der Energievorrat eines solchen Geistes ziemlich am Ende sei, aber seine Erklärung lest ihr weiter unten. Es empfiehlt sich aber dennoch, das ganze, wie Geister sich darstellen können Channeling zu lesen.


Auf Stufe 3) sind die wirklich armen Tropfe unterwegs. Die wissen, dass ihnen jetzt immer rapider die Energie ausgeht, und sie verzweifeln zunehmend. Sie konzentrieren sich meist auf einen einzigen, winzigen, grauen Punkt. Sie haben die Hoffnung meist aufgegeben, dass sie irgendjemand wahrnimmt. Wenn sie aber doch Anstrengungen unternehmen, können sie als Irrlicht in Erscheinung treten – als schwaches Glimmen auf Waldwegen und an heiligen Stätten, die sie immerhin minimal nähren können, weil dort Energie austritt (und im Idealfall immer wieder von Menschen nachgefüllt wird, die dort beten etc. pp.). Wenn sie an relativ hellen Orten entdeckt werden – wie in dem Haus bei deiner Reinigung – dann zeigen sie sich als „verhülltes“ Wesen. Du kennst das skandinavische Wort „hjalm“, es ist dir in Form des Vornamens Hjalmar („Der behelmte Krieger“) untergekommen. Die Wikinger nannten diese Geister oft „hjalm“, wegen des scheinbaren Überwurfs. Auch die Sitte, Geister mit einem Laken auf dem Kopf darstellen, geht auf dieses visuelle Phänomen zurück. Es ist ein Erkennungsmerkmal. Wie die Ringe an Bäumen die Jahre ablesen lassen, so lässt das visuelle Erscheinungsbild Rückschlüsse auf das ungefähre Alter eines Geistes zu. Anubis erklärte dir also ebenso knapp wie korrekt, dass der Kindergeist sehr alt gewesen sein muss. Hunderte und hunderte von Jahren.

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