Dschinn

Zunächst mal muss ich sagen, dass ich nicht genau weiß, was ein Dschinn rein energetisch ist, da wir auf Nachfrage zu hören bekamen, dass es besser sei, nicht darauf einzugehen, wie so ein Wesen geboren wird. Ich kann allerdings sagen, dass "frei und ungebändigt" wirklich verdammt zutreffend ist. Sie sind keinesfalls böswillig, aber sagen wir es mal so, sie lassen einen wissen, wenn ihnen etwas nicht passt. Da wir Anfang 2026 auf einen gestoßen sind und ihm Tanja im Anschluss ein Monatsinterview gewidmet hat, kann ich euch zumindest grob sagen was wir bis jetzt in Erfahrung bringen konnten und was der so gemacht hat. Das komplette vierwöchige Interview mit Selip, dem Herrn der Schatten, findet ihr auf Tanjas YouTube Kanal, oder auf Spotify.
Diese Wesenheiten sind schon verdammt alt und sehr mächtig. Sie wurden in Mesopotamien oft als geflügelte Wesen oder große Vögel dargestellt, denn dort wurde vermutlich besonders bewusst und oft mit den Dschinn, oder Jinn zusammengearbeitet. Da fragt man sich natürlich auch, was in unserem Teil der Welt passiert ist, dass wir die geistige Welt kaum noch wahrnehmen, geschweige denn, sie noch mit einbeziehen. Aber wie dem auch sei, das ändert sich ja gerade wieder so langsam, also weiter im Text. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie unter anderem Namen auch in anderen Teilen der Welt anzutreffen sind, im fruchtbaren Halbmond wurden sie jedenfalls ziemlich wertgeschätzt und haben sich dort dementsprechend auch im Sprachgebrauch gehalten.
Selip, der oberste Dschinn von Petra, war ein sehr mächtiges Wesen und vom Gefühl her würde ich sagen, dass er sich erst mal wie ein richtig mächtiger Dämon angefühlt hat. Das lag allerdings an seiner Grundfrequenz und nicht an seiner Arbeit, die war nämlich eigentlich eine lichtvolle. Selip hat Schatten gefressen, um es mal bildlich auszudrücken. In früherer Zeit war eine Möglichkeit, Schatten auszuleiten, sich einen fähigen Priester zu suchen; der wiederum suchte dann einen Dämon, der bereit war zu verhandeln. Dann wurde der Schatten ausgeleitet, ging in den Priester über und der übergab ihm den Dämon. Wenn der Priester irgendwas verkackt hat, der Dämon ihn hinters Licht geführt hat und sagte "Nee, doch nicht", oder wenn sonst irgendwas schief gelaufen ist, war der Priester ziemlich schnell tot und der Schatten unter Umständen freilaufend. Da kamen die Dschinn ins Spiel, dunkel, sehr mächtig, nicht so verschlagen wie ein Dämon und gute Gesprächspartner, wenn man ihnen mit Respekt begegnete. Sowas fällt übrigens auch in die Jobbeschreibung der Lichtarbeiter für die Dunkelheit. Ich gehe stark davon aus, dass damals viele Tempel dort errichtet wurden, wo diese Wesen anzutreffen waren, oder es wurde eben dafür gesorgt, dass sie sich in der Nähe der Tempel wohlfühlten, in dem man sie energetisch ein wenig umsorgte.
Ich glaube, einen Dschinn erkennt man zuerst einmal an seinem Verhalten. Wie gesagt, stellen sie sich gerne als große, majestätische Vögel dar- zumindest früher, als man sich noch nicht vor jeder Energie gefürchtet hat, weil man im Idealfall ein wenig mehr darüber wusste. Bei mir zum Beispiel zeigte Selip sich zwar zuerst geflügelt, aber da Angst meine Wahrnehmung mal wieder trübte, eher als reißende Bestie, die sich noch dazu wie ein Dämon oder Schatten anfühlte. Er war allerdings nicht auf Angriff aus und als ich aufgehört habe mich einzukacken, konnte auch ich die Vogelform wahrnehmen. Beim zweiten Dschinn wusste ich allerdings direkt, dass es einer ist und nahm ihn auch als solchen in seiner Form war. Fast so als hätte mir Selip die energetische Visitenkarte für alle seiner Art dagelassen.
Dschinn haben richtig viel Bumms und viel Handlungsspielraum. Sie sind oft hilfsbereit, wenn man ihnen nicht blöd kommt, man möchte sich aber wirklich nicht mit ihnen anlegen. Die kommen teilweise nahe an die Fähigkeiten von Lilith heran. Die alten Legenden (von wegen die können dich wahnsinnig machen) kommen nicht von nirgendwo.
Meines Wissens ist auch nicht jeder von denen auf das Schatten Fressen spezialisiert, sondern sie bringen sich auch in andere Tätigkeiten ein.
Warum man hierzulande so wenige von denen findet, liegt vermutlich daran, dass sie wie gesagt gerne mal mit Dämonen verwechselt werden, beziehungsweise mit dem, was in der christlichen Denkschule unter die Kategorie "Dämonen" fällt. Daran, dass sie sich nicht sonderlich lichtvoll anfühlen und meistens gemieden werden. Und natürlich daran, dass sie so langsam ihr Dschinn-Dasein beenden. Selip zum Beispiel kam mit der Bitte zu Tanja, ihm beim Übergang zu helfen, was gar nicht so einfach ist bei einem Wesen, dass die Schatten von zigtausend Jahren Menschheit intus hat. Wie oben erwähnt wurden die früher, wenn man einen Schatten zu Lebzeiten loswerden musste und ihn nicht irgendwo in der Pampa als freien Schatten zurücklassen wollte, an solche Wesen übergeben. Mal ganz davon abgesehen, dass sie durch ihre Fähigkeiten, was die menschliche Energetik angeht, in großem Maß dazu beitragen können, den Schatten überhaupt auszuleiten. Und von denen waren bei Selip noch reichlich vorhanden, der nicht umsonst "Herr der Schatten" genannt wurde. Aber wie das abgelaufen ist, erfahrt ihr im Audiomanuskript bei Tanja, das ich unter dem Beitrag noch einmal verlinken werde. Heutzutage ist so etwas in dem Maße nicht mehr nötig, da durch fortschreitenden Shift/Apokalypse/Aufstieg der Menschheit/Erde alles ein wenig lichtvoller wird und es mit ein wenig Wissen und Verständnis möglich ist, die Schatten direkt an die Unterwelt weiterzuleiten.
Ich persönlich habe bis jetzt nur zwei dieser Wesen getroffen. Der erste war Selip und der zweite Dschinn war seit ein paar hundert Jahren eingekerkert, weil ihm irgendwer gebannt und vorsichtshalber noch eine Kirche über sein energetisches Verlies gestellt hatte. Die Kirche war zwar mittlerweile weg, aber der arme Tropf immer noch im intakten Bannkreis. Vermutlich hat der sich für die Kirchenleute nicht wie ein Engel benommen und angefühlt. Dann sind sie mit ihm umgegangen wie die meisten christlichen Priester eben mit der Dunkelheit so umgegangen sind. Wegsperren, Licht drauf und hoffen das da so schnell nix mehr durch kommt. Wie ich auf den gestoßen bin, ist eigentlich auch mal einen Beitrag wert. Nachdem ich ihn raus geholt habe hat er seinen Platz an dem Ort allerdings erst einmal wieder eingenommen, während Selip mittlerweile eine andere, lichtvollere Existenz an einem anderem Ort führt. Energetisch war er nämlich tatsächlich noch ein wenig unter Hel angesiedelt. Ich schätze da ist man am Ende wirklich froh, wenn man seinen Job an den Nagel hängen und etwas weniger Abgründigem nachgehen kann.
Das soll es erst einmal zum Thema Dschinn gewesen sein. Die Links zum Channeling gibts weiter unten.
Hier gehts zum Channeling auf Spotify
Und hier gibts das Manuskript auf YouTube
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