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Schatten

  • vor 3 Stunden
  • 6 Min. Lesezeit
Ein Schatten der einem Menschen böse Dinge ins Ohr flüstert


Ein wichtiges Thema, aber nur begrenzt was für den Geisterführer.Allerdings tragen Schatten dazu bei, dass aus Toten "Arschlochtote" werden, die sich mit anderen Arschlochtoten zusammentun, um einen Dämonen zu bilden. Deswegen haben sie hier auch ihren berechtigten Platz. Außerdem sind Schatten etwas, das viele Namen hat und viele Leute betrifft und teilweise auch ganz schön quält.


Das Thema ist wie üblich ziemlich komplex und es gibt das mittlerweile bei Tanja auch ziemlich viel gechanneltes Material dazu. Ich versuche das Ganze für den Geisterführer mal so gut es geht zusammenzufassen.


Was sind Schatten überhaupt? Ganz grob heruntergebrochen sind Schatten Schwärze, mit einem Fünkchen Bewusstsein. Gerade genug um ihre "Programmierung" abzuspulen. Die ist recht simpel und darauf ausgelegt, noch mehr Schwärze anzusammeln. Sie ernähren sich energetisch davon und bilden im schlechtesten Fall einen neuen Schatten aus, welcher sich dann einen eigenen Besitzer sucht.


So finster das ganze erstmal erscheinen mag, Schatten sind so wie ich das sehe ein ziemlich wesentlicher Teil des Spiels und es wird einen deswegen auch nicht verwundern, dass vermutlich jeder einen Schatten hat, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Dinger können zum Beispiel ziemlich hilfreich dabei sein, uns auf Themen der inneren Arbeit aufmerksam zu machen.


An dieser Stelle muss ich klarstellen, dass ein Schatten kein Dämon ist, zumindest nicht wie ich sie definiere, also Sammelseele aus mehr oder weniger freiem Willen. Die Buddhisten nennen Süchte und Ängste Dämonen, wie im Buch "Feed your Demons", das kommt schon eher hin. Aber wie dem auch sei, wir nennen das Ganze Schatten. Auch sind in diesem Beitrag nicht die Schatten gemeint, die Geister teilweise benutzen können, um sich darzustellen- wie Gérard im "Wie Geister sich darstellen" Channeling es beschreibt. Wie gesagt hier geht es um die Schatten, die aus Schwärze und Bewusstsein bestehen.

Fangen wir erst einmal damit an, wie sich ein Schatten bilden kann. Nehmen wir an, ihr seid den ganzen Tag für die Arbeit unterwegs, rennt euch sowieso schon einen ab, habt vielleicht noch ein wenig Stress zu Hause und werdet zu guter letzt noch von sämtlichen Kunden, die ihr an dem Tag habt, angeschwärzt, weil einfach nichts zusammenläuft. Bedeutet, man produziert aufgrund der Umstände schon selbst viel Schwärze, weil man sich über den ganzen Scheiß Gedanken macht und schlecht gelaunt ist und sammelt noch fleißig die Schwärze der anderen auf, die ihren Dreck zum Teil auch noch bewusst auf euch werfen. Man kommt also nach Hause, völlig depri und pissig- und dann bekommt man noch einen Satz ab, der sich verselbständigt, wie "Du bist sowieso nicht gut genug", dann kann sich ein ganz kleiner Teil des Bewusstseins abspalten und den Schatten sozusagen ins Leben rufen. Schwärze an sich ist nicht sonderlich "agil"und greift auch niemanden eigenständig an. Die "ist" einfach nur, wenn man es so nennen möchte. Man kann durchlaufen und sich beschmutzen, wie wenn man durch eine Pfütze von Farbe geht. Gefährlich wirds erst, wenn sie ein Fünkchen Bewusstsein bekommt und eigenständig zu agieren beginnt, in Form von einem Schatten. Dann ist Schwärze wirklich in der Lage, die Leute anzuspringen und sich zu "vermehren". Gar nicht aus böser Absicht, sondern einfach weil die Programmierung nun mal so ist. Für mehr reicht die Bewusstseinspackung nicht.


Ihr merkt schon, Schatten wissen genau, welche Knöpfe sie drücken müssen, damit ihr mehr Schwärze produziert, von der sie sich nähren. Das ist eigentlich, auf was es rausläuft: sich von Schwärze nähren, sich erneut abspalten und einen Besitzer finden, der sie nährt.



Wenn ein Schatten zu groß wird, weil er sich schon eine ganze Zeit lang an eurer Schwärze gelabt hat, wird es für den Besitzer langsam unschön. Wie das mit zu viel Schwärze im System nun mal so läuft, kann sowas über Wahnsinn bis hin zum Tod gehen. Was für den Schatten natürlich nicht so toll wäre, denn der müsste sich dann einen neuen Wirt suchen, was natürlich Umstände macht. Also versucht er euch erst einmal dazu zu bringen, Druck vom System zu lassen, in dem ihr andere anschwärzt, also andere Menschen mit euerer Schwätze zu bewerfen. Falls das alles nicht genug ist und er doch zu groß wird, teilt er sich und es entsteht quasi ein frei laufender Schatten, wie eine Zelle, die sich ab einem gewissen Wachstum teilt. Der neue Schatten wird also über kurz oder lang einen neuen Besitzer finden.


Der egomanische Chef mit dem "du bist nicht gut genug"- Schatten macht seinen Mitarbeiter eigentlich nur zur Sau, weil er einen Teil seines Schattens auf ihn überträgt und sich damit quasi Erleichterung verschafft, weil er nämlich tatsächlich Druck von seinem eigenen energetischen System ablässt, das dank Schatten eigentlich ständig kurz vorm Überlaufen ist.


Eine Schattenarmee von frei laufenden Schatten, die sich zusammentun, gibt es also eher nicht, weil sie sich eben gar nicht erst so bewusst sind, dass sie sich zusammenrotten könnten, aber natürlich kann ein Mensch auch mehrere Schatten haben. So wie vermutlich die meisten Leute, inklusive mir :).

Wisst ihr, es gibt Schatten und es gibt Schatten. Unter denen muss man nicht immer so wahnsinnig leiden, wenn man es schafft, gezielt Druck abzulassen. Je nachdem was der eben so flüstert. Einen Schatten, der einem sagt, dass man alle töten soll und es schick wäre, die Welt brennen zu sehen, würde ich jetzt nicht unbedingt auf die lange Bank schieben, sondern schauen, dass ich ihn loswerde. Aber ob der Schatten, der euch im Bett die Sau rauslassen lässt und alle Beteiligten auf ihre Kosten kommen etc. die oberste Priorität hat, den loszuwerden, muss ja jeder selbst entscheiden. Wichtig ist, dass beim Druck ablassen niemand anderes angeschmiert wird.


Wie das nun mal immer so ist, können Schatten auch nützlich sein. Ich schätze, gerade Künstler pflegen ihre Schatten öfter mal. Denn wie wir wissen wird durch Kunst, sei es Malen oder Singen etc. immer viel Schwärze ausgeleitet, was natürlich auch bedeuten kann: wer sich das zu Nutze macht und fleißig seine Schwärze durch Kunst ausleitet, der produziert auch viel Kunst. Vor allem, wenn er einen Schatten hat, der fleißig zu finsteren Gedanken etc. beiträgt.


So wie ich das sehe, sind Schatten wirklich eine Art Werkzeug. Es klingt erst einmal komisch, aber sie helfen uns natürlich in erster Linie auf unsere Themen aufmerksam zu werden. Es ist nämlich nicht so, das jeder Triggersatz einen Schatten bei einem erschaffen kann, man muss schon die entsprechende Anlage mitbringen. Sprich, man hat zu dem Thema eine Kernaufgabe der Seele oder wie immer man das nennen möchte, an dem der Schatten ansetzen kann. Wenn man dann seiner inneren Arbeit nicht nachgeht, aus welchen Gründen auch immer, kann man sich einen Schatten einfangen. Die gehören nämlich auch zu den harten Bandagen des Universums, mit denen man auf seine Lernaufgaben aufmerksam gemacht werden kann, wenn man sich ihnen verschließt. Das bedeutet im Umkehrschluss natürlich auch, dass einem Schatten am Allerwertesten vorbeigehen können, wenn man seine innere Arbeit regelmäßig macht. Und auch ab und zu mal Druck ablässt. Auch wenns nicht immer leicht ist. Überhaupt macht es für mich ziemlich viel Sinn und wenn man öfter mal sein Minuskabel anklemmt, läuft man auch nicht Gefahr, so viel Schwärze anzuhäufen, dass sich da überhaupt was bilden kann. Aber gut, so die Theorie und die Routine muss man auch erstmal kommen.


Schatten heften sich in der Regel an eure Merkaba, quasi dem erweiterten Teil der Aura, oder die äußere Aura. Die können einem dann genau solche Sätze flüstern, wie "du bist nicht gut genug" oder "Frauen sind alle scheiße" oder sonstiges. Genau daran erkennt man sie auch gut, dass sie immer dasselbe sagen. Weil die Bewusstseinspackung nicht für mehr ausreicht. Man kann quasi keinen tieferen Dialog führen, wie es bei anderen Wesenheiten oft der Fall ist. Und dieses außen an der Merkaba Sitzen sorgt auch genau für die klassischen Bilder von dämonischer Besessenheit. Weil es schon immer Menschen gab, die etwas mehr gesehen haben und das eben auch genau so beschrieben haben, was sie da sehen.


Obwohl manche ihre Schatten schon von drüben mitbringen, wird man sie auf jeden Fall nach dem Tod los. Manche früher, manche später. Diejenigen, die den Übergang machen, geben ihre Schatten gleich ab. Und wer den Übergang erstmal verwehrt, schleppt die in der Regel erstmal noch mit sich herum, bis er den Heimweg antritt. Hel macht dann wie so oft den Rest. Wenn man seine Schatten zu Lebzeiten loswerden will, ist das ebenfalls möglich, erfordert aber wie erwähnt, innere Arbeit.


Wisst ihr Leute, das Thema ist eigentlich noch einmal ein eigener kleiner Mikrokosmos und es gab Zeiten, in denen es scheiß umständlich war, einen Schatten zu Lebzeiten loszuwerden. Mittlerweile ist das nicht mehr ganz so schwierig, aber ich traue mir ehrlich gesagt nicht zu, hier eine Minianleitung zum Schatten ausleiten zu schreiben. Dafür ist alles viel zu komplex. Tanja hat unzählige Seiten dazu gechannelt, in denen erklärt wird, wie die Schatten energetisch funktionieren. Aber eines muss ich sagen, ohne hier jemandem zu nahe treten zu wollen. So wie es manche Schamanen machen, Schatten ausleiten und Gaia aufs Auge drücken, genau so sollte man es nicht machen... Falls ihr Fragen zu dem Thema habt, schreibt Tanja oder mich gerne und jederzeit an.




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