Örtliche Gottheiten
- vor 23 Stunden
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Ortsgötter sind noch so eine Sache, von der ich lange Zeit nur gelesen hatte. Es gibt ja zu dem Thema viele Mythen und Legenden, die sich durch sämtliche Kulturen ziehen. Selbst in der christlichen Mythologie tauchen sie ab und an, wenn auch als böse Geister etc., auf. Auch als ich mit dem Channeln angefangen habe, hatte ich recht lange erstmal "nur" Kontakt zu den bekannten Hauptgöttern, wenn man es mal so nennen möchte, und zu Geistern. Ab und zu kam mal ein Dämon ins Feld, aber das war es eigentlich auch. Erst einige Zeit später, Tanja und ich waren seit langer Zeit mal wieder gemeinsam unterwegs, kam die erste Ortsgöttin ins Spiel. Der wurde tatsächlich ein Dom auf den Kopf gebaut, welcher ihr energetisch den Weg versperrte, bzw. sie schlicht und ergreifend gefangen hielt. Mit Hilfe von Anubis konnten wir sie da unten wieder herausholen. Viel Zeit sie zu interviewen hatten wir leider nicht, da sie nämlich ziemlich schnell verschwunden ist, nachdem sie endlich frei war. Wisst ihr Leute, wenn das ein paar Monate früher passiert wäre, hätten wir wahrscheinlich einen Haufen Fragen gehabt, aber zu der Zeit habe zumindest ich schon gar nicht mehr viel hinterfragt. Götter, Geister, Dämonen, da fällt eine Ortsgöttin auch nicht mehr weiter ins Gewicht. Zum Glück war Tanja dabei, die dasselbe erlebt hatte wie ich, also war ich schonmal nicht völlig bescheuert. Und so ließen wir die Sache erstmal stehen. Da mittlerweile allerdings wieder einiges an Zeit vergangen ist und uns die geistige Welt mal einen Überblick hat zukommen lassen, kann ich mittlerweile eine grobe Zusammenfassung darüber liefern, was Ortsgötter sind und was die so machen.
Der Fachmann auf dem Gebiet bin ich zwar nicht, aber für einen Beitrag in Geisterführermanier sollte es reichen. Wenn ihr es etwas genauer haben möchtet, kann ich euch entweder Tanjas Blog empfehlen, dort kam tatsächlich schon eine Ortsgebundene Göttin ausführlich zur Sprache.
Ortsgeister, Kleinstgötter, Berggeister etc. sind, wie der Name schon verrät, für Orte oder Gebiete zuständig. Größere Bewusstseinsfelder/Sammelseelen, die das Energetische in ihrem "Abschnitt" regeln. Sie machen den Ort im wahrsten Sinne des Wortes zu dem, der er ist. Es ist der Frequenz der örtlichen Gottheit geschuldet, wie ein Gebiet sich anfühlt. Wenn man mit der griechischen Mythologie etwas vertraut ist, dann fällt einem dort recht schnell auf, dass dort Ortsnamen oder Flussnamen oft zwei Dinge beschreiben, beispielsweise einen Fluss und eine zugehörige Quellnymphe, die sich dem einsamen Hirten zeigt, als er am Ufer sein Lager aufschlägt, etc. Was soll ich sagen, damit lagen die gar nicht so daneben, die alten Griechen. Die haben praktischerweise die materiellen und die energetischen Vorgänge gar nicht erst groß voneinander getrennt. Weil sie zum einen dem Ganzen etwas mehr Wichtigkeit beigemessen haben, als wir das heute tun und deswegen vermutlich auch einfach achtsamer waren. Und zum anderen wurden denen natürlich auch viel geflüstert. Hesiods Theogonie ist feinstes Channeling.
Die Ortsgötter halten Flora und Fauna im Gleichgewicht, helfen beim Übergang und beschützen ihre Orte, weswegen sie auch mal sauer werden können, wenn man sie nicht beachtet und trotzdem irgendeinen Unfug treibt. Ortsgeister sind eigentlich flächendeckend verteilt und finden sich ziemlich oft. Leider sind sie heutzutage aber auch oft handlungsunfähig, wie z. B. im Fall der Speyerbachgöttin, der einfach ein Dom über ihrer Wohnstatt gebaut wurde. Passte eben nicht mehr ins Bild, wenn Menschen direkt und ohne Vorsteher ihren Zugang zu Gott finden. Und die Tatsache, dass solche Maßnahmen auch funktionieren, sind, wie der aufmerksame Leser mittlerweile weiß, weder Gott noch Jesus geschuldet, sondern der Macht des freien Willens desjenigen Menschen mit einer Intention dahinter, dieses Wesen zu bannen, bzw. festzuhalten … Lange Rede kurzer Sinn, diese Ortsgeister regeln so ziemlich alles, was in 5D abläuft in ihrem Einzugsgebiet. Auch das der Menschen. Heute kommt sowas ja eher selten vor, aber wenn ein Mensch beispielsweise irgendwo im Wald umkippt und stirbt und aus welchen Gründen auch immer nicht weiß, was da gerade läuft, dann springen Ortsgeister gerne mal ein, um den Weg zu weisen etc. Das Ganze kann man natürlich auch auf Dörfer oder Städte übertragen, wenn diese Wesen dort frei walten und schalten könnten, würde es einige umher irrende Verstorbene weniger geben. Die hätten dann zumindest die Möglichkeit, beim nächsten Ortsgeist Anschluss und Hilfe zu finden. So, ganz grob könnte man sagen, wenn die Kleinstgötter noch so agieren könnten, wie es angedacht war, hatten wir einige Geister und energetische Probleme weniger auf der blauen Murmel.
In unseren Channelings kam des Öfteren mal das Thema Schutz von Haus und Hof auf. Anubis sagte mal, dass sowas auch unter das Aufgabengebiet eines Ortsgeistes fallen kann, wenn man ihn freundlich darum bittet, ihm vielleicht auch mal zuhört und vor allem auch respektvoll behandelt. Aus Erfahrung kann ich mittlerweile sagen, dass die immer gerne Hilfe in allen möglichen Bereichen leisten, wenn man sie anständig mit einbezieht.
Hier gibt es noch einen kleinen Auszug aus Tanjas Utoya Channeling, das oben im Text verlinkt wurde.
U: Als Bewacherin meiner Insel sorge ich dort für eine gewisse Grundschwingung. Ein Feeling, wie ihr heute sagen würdet. Selbst in Norwegen ist es schwer, einen Ort zu finden, der Utøya exakt gleicht. Ich halte die Frequenz dort einladend, aber dennoch etwas rau, was Norweger nicht weiter stört. Ich arbeite mit dem Waldgott und vielen anderen an dieser feinen Balance. Wenn du dich als Mensch spontan in einen Ort verliebst, dann ist das ein Beweis, dass du und der Geist des Ortes besonders gut harmonieren. Es entsteht vielschichtige Musik, wenn die richtigen Schwingungen sich treffen. Auch große Kunst kann dann entstehen, und wir ortsgebundenen Götter sind berechtigterweise stolz, wenn das geschieht.
Selber Auszug
Die Sami erzählen aber noch von mir, beziehungsweise von meinen Entsprechungen und Energien. Wie du gelesen hast, sind und bleiben sie extrem naturverbunden. Ein Volk mit funktionierendem Schamanismuswesen. Aber sie werden weniger, und mit ihnen schwindet meine letzte Chance auf das, was alle Geister sich am sehnlichsten wünschen: Anerkennung. Die reine Anerkennung, dass wir da sind und dass wir Wirken – auch in eurem Sinne, wenn ihr uns lasst.
Hier nochmal ein kleiner Auszug aus dem Puppen und Objekte Channeling, zum Thema festsitzende Ortsgeister.
Anubis: War dieser Felsen ein Teil eines Massivs, oder lag er irgendwo allein
im Wald?
Timo: Boah, weiß ich nicht mehr ...
Anubis: Na ja, ich sage dir einfach, wie es sich generell verhält. Das hatte
nichts mit dem Felsen als Objekt zu tun. Was du da gespürt hast, war die
Wut des Berggeistes.
Timo; Oh, okay!
Anubis: Der muss nämlich damit leben, dass jemand seine Leiter in diesen
Felsen geschlagen hat. Quasi in seine Wohnstatt. Und der das nicht gut
fand! Das ist auch ein besetztes Objekt, haha, aber nicht so!
Timo: Ja, aber da wollte ich auf jeden Fall nochmal hin...
Anubis: Es ist nicht genau das gleiche, aber du könntest sagen: Es ist mehr
wie ein Golem. Ein Felsgeist. Ein Geist der Erde. Ein Kleinstgott. Quasi
wie eine Nixe oder Nymphe, nur nicht mit Wasser, sondern mit Stein. Der
war sauer. Und der ist auch immer noch sauer. Du kannst nur helfen,
indem du entweder die Leiter entfernen lässt, oder indem du ihm eine
neue Wohnstatt anbietest. Wie die Speyerbachgöttin im Dom ist nicht
jeder an jeder Stelle freiwillig.
Timo: Ja. Aber wie gesagt, es ist jetzt nicht so weit von mir weg. Da
werde ich auf jeden Fall also nochmal hinfahren und sehen, ob ich
Kontakt aufnehmen kann. Konnte ich ja damals nicht, ich wusste ja noch
nichts von alldem ...
Anubis: Die Wahrscheinlichkeiten, dass du etwas siehst – auch vorm inneren
Auge – sind, wenn ich sie mir ansehe, nicht riesig. Aber sie sind da. Was
du sehr viel leichter erreichen kannst ist die gespürte und gehörte
Verbindung.
Timo: Die meine ich ja.
Anubis: Die würde ja auch völlig reichen. Wenn du kannst; wenn du diesen
Auftrag annimmst, dann könntest du versuchen, diesen Felsengeist aus
seinem Felsen herauszuholen, zugunsten des Erdbodens. Denn dann ist er
quasi frei. Es ist so, wie wenn du einen Wal ins Meer entlässt, statt
ihm in dem sch... Aquarium zu lassen.
Timo: Ah! Dann kann er sich seine neue Wohnung selbst suchen? Denn wer bin
ich denn, anderen eine neue Wohnstatt anzubieten? Nachher wohnt da schon
einer, hehe.
Anubis: Genau! Selbst wenn du ihm den Felsen nebendran anbietest – wer bist
du, das zu entscheiden? Aber wenn du ihn in die Erde entlässt ... Die
Leiter hat ihm den Weg versperrt. Energetisch. Die Leiter hat den Weg
abgeschnitten, so wie der Dom energetisch der Speyerbachgöttin den Weg
nach draußen versperrt hat. Menschen bauen DUMME Gegenstände an den
falschen Ort – leider!
Naja, herausgelassen habe ich ihn am Ende auch, aber das war auch eine ganz schöne Nummer... Abschließend bleibt zu sagen, das es kein Fehler ist, die Ortsgeister im Hinterkopf zu haben, ob man jetzt erstmal dran glaubt oder nicht. Wenn man nach dem Ableben mal hier festhängt, kann man die auch noch aufsuchen....
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