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Wenn alle Energie eines Geistes aufgebraucht ist

  • vor 2 Tagen
  • 5 Min. Lesezeit
Die Seele eines Verstorbenen geht wieder in die Erde ein.


Nachdem im wie Geister sich darstellen können Channeling darüber gesprochen wurde, dass erdverhangene Tote mit einer begrenzten Energiepackung auskommen müssen, stellt sich natürlich auch die Frage was passiert, wenn diese verbraucht ist. Tanja und Gérard haben das Ganze im folgenden Channeling ausführlich besprochen. Um das Gröbste einmal vorwegzunehmen: nein, es ist keine Vollkatastrophe, wenn das letzte Fünkchen an Energie verbraucht ist und das Geist sein auf natürlichem Weg endet, aber die Erfahrung ist doch größtenteils verloren. Deswegen, immer schön den Übergang machen, wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt. :) Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit dem Channeling.


17. August 2025 – Wenn alle Energie verbraucht ist


Tanja: Ich weiß jetzt meine Anschlussfrage.

Gérard: Na dann her damit.

Tanja: Was, wenn die Geister niemanden finden, der willens oder fähig ist, zu helfen? Was geschieht mit ihnen, wenn sie all ihre Energie verbraucht haben, und kein Portal ist in Sicht? Können sie gänzlich zerfallen?

Gérard: Ah. Dir ist aufgefallen, was für arme Teufel wir sind.

Tanja: Natürlich. Die Frage tauchte schon vorgestern auf, aber dann war sie ebenso schnell wieder fort, weil ich doch sehr angestrengt war. In jedem Falle komme ich nicht umhin, sie zu bemitleiden. Wir machen uns wirklich ganz und gar falsche Vorstellungen von Geistern, nicht wahr?

Gérard: Oh ja. Vielleicht sollte ich, um die Lesenden nicht zu sehr zu ängstigen, damit beginnen, dass es ultimativ keine Katastrophe ist, wenn sich Seelensplitter gänzlich auflösen, da auch jederzeit wieder welche geschaffen werden können von den Seelenanteilen, die immerzu in der geistigen Welt verbleiben. Der innerste Kern deiner Individuation Gottes ist viel zu wertvoll, um ihn auf der Erde in irgendeiner Form zu verschleudern. Dieser innerste Kern steht noch über deinen höheren Selbsten, die ja selbst auch „nur“ Ausformungen des Seelensplitters sind. Datensätze in deiner Gesamtmatrix. Experimente, die dein Gesamt-Selbst unternimmt. Du fehlst also in dem Sinne nicht, wenn einer dieser kleinsten Teile von dir tatsächlich verloren geht. Dennoch wendet die Anderswelt enorme Kräfte auf, um es nicht so weit kommen zu lassen. Und somit kommen wir zur Essenz deiner Frage: Ja, das einzelne Leben kann im klassischen Sinne überhaupt nicht abgeschlossen werden durch den Übergang ins Licht oder ins Dunkel. Wenn ein Geist all seine Energie verbraucht hat und nirgendwo Anschluss oder Zuflucht gefunden hat; wenn er in keinerlei Dienstverhältnis gestellt wurde – weder von einem Engel noch von einem Dämon noch von Göttern – dann geht der letzte energetische Rest dieses armen Aspekten ein in die Erde und verbindet sich mit Gaia. Asche zu Asche, Staub zu Staub, erdgebundene Energie zu Erde. Findest du nicht, dass das Sinn macht?[Mir kommen die Tränen und ich habe einen Kloß im Hals.]


Tanja: Wie traurig. Man möchte niemandem wünschen, dass es so weit kommt.

Gérard: Ein Leben, das so endet, wird nicht im klassischen Sinne „geerntet“. Die Erfahrungen können nicht eingehen in das große Ganze, denn die Energie, aus denen sie bestanden, wurde verbraucht. So wie eine Batterie nur dann Arbeit für dich verrichten kann, wenn der Spannungsunterschied in den Kammern stimmt, so kann eine Seele nur ihr Experiment abschließen, wenn sie mit größtmöglicher Rest-Energie zurück ins große Ganze findet. Zwar kann Gaia im ganz kleinen Rahmen weiterleiten, was noch wichtig ist, aber im Grunde muss dieses Erlebnis abgeschrieben werden. Es ist quasi gänzlich verloren – und somit war dieses Leben tatsächlich im Grunde umsonst. All das Leid. All die bitteren oder auch schönen Erkenntnisse können deine Überseele [Oversoul], deinen innersten Kern nicht mehr aktualisieren. Die Lehre bleibt aus – für dich und den Rest deiner Seelenfamilie. Das sind wahrhaft traurige Momente. Bittere Momente.

Tanja: Und es kann wirklich nichts mehr getan werden, wenn der Gang ins Licht am Anfang ausgeschlagen wurde?

Gérard: Doch, natürlich. Es gibt solche wie dich und Timo und zahllose andere Jenseitsmedien. Es gibt einige wenige heilige Orte, die dauerhafte Tore ins Licht aufrechterhalten können aufgrund ganz besonderer geologischer Verhältnisse. Es gibt Pakte wie den, den ich geschlossen habe. Es gibt die Möglichkeit, aufzugehen in einer Sammelenergie, also in dem, was ihr Engel oder Dämonen nennt. Du siehst also, es kann noch eine Menge geschehen, und bis zuletzt muss nichts verloren sein. Wenn es aber doch dazu kommt, sinkt der letzte, glimmende Funke Bewusstsein in die Erde und wird Teil von Gaias Gitter. Früher, als ihr eine ganz junge, aber schon bewusste Spezies wart, da war das der Standard-Vorgang. Deshalb ist die erste, allumfassendste Basis-Religion der Animismus, denn aus der Erde kommst du, und zur Erde kehrst du zurück. Genau wie alles um dich herum. Jedes Reh und jeder noch so starke Löwe geht den gleichen Weg wie du. Und weil es schon früher ab und an begabte Menschen mit der zweiten Sicht gab, die sehen konnten, wie sich der Funke des Lebens in die Erde zurückzog nach dem Tod, fing deine junge Spezies an, auch den Körper konsequenterweise unter die Erde zu bringen. Denn zwei Dinge bedingen das Verhalten einer aufleuchtenden, bewussten Zivilisation: Liebe – und damit Trauer und Angst um das, was dem toten Körper von Raubtier und Co. angetan werden könnte – und Energiearbeit. Also die Achtsamkeit für die feinstofflichen Zusammenhänge und das Erkennen kosmischer Gesetze.

Tanja: Was Gaia alles für uns tut, und wir haben keine Ahnung ...

Gérard: Mehr. Keine Ahnung mehr. Ihr wusstet das alles in allen Einzelheiten, in zahllosen Zivilisationen vor dieser. Und es wird immer Menschen geben, die die Vorgänge vollumfänglich verstehen, weil in jeder Zeitspanne einige davon geboren werden. Mit dem perfekten Wissen, mit der perfekten Erinnerung daran. Aber diese halten wie so viele andere äußert zuverlässig den Mund und machen ihre Arbeit friedlich und im Stillen.

Tanja: Gut so. Vielleicht habe ich das als Hexe immer falsch gemacht. Vielleicht war mir immer viel zu gut anzusehen, wer und was ich bin.

Gérard: Finde deine Passion und handle danach. Eines der Kern-Gesetze für ein Leben voller Glückseligkeit. Der Preis ist da fast egal.

Diejenigen, die mit Gaia arbeiten, müssen mit keiner Menschenseele reden – nur mit Gaia. Die aber, die sich der Kräuterkunde, Heilkunst oder der Götterkommunikation verschreiben, die tun das FÜR die Menschen, und stecken somit in der größtmöglichen Zwickmühle. Es ist eine der psychologischen Kern-Lehren des Christentums, dass sie dich lieben werden. Und dann werden sie dich töten. Aus den dümmsten aller Gründe. Und dennoch wirst du es wieder tun. Dich wieder gebären lassen unter ihnen, wieder die Künste erlernen und ihnen wieder helfen. Bis einige wenige unter ihnen dich wieder dafür drankriegen, dass du eine Dienerin des Lichtes bist. Oder eine Dienerin der Dunkelheit, wie es momentan bei dir der Fall ist. Und doch ist das alles das gleiche, so wie man auch nicht sagen kann, dass ein Samenkorn keine Pflanze ist. Es ist das Versprechen einer Pflanze. Und Diener:innen der Dunkelheit sind Zuarbeiter der Diener:innen des Lichts und dürfen daher keinesfalls geringgeschätzt werden. Wer das Samenkorn zertritt, wird die Kirschen vom Baum niemals ernten. Denn alles hängt nun einmal zusammen.

Tanja: Willst du damit sagen, ich mache sehr christliche Arbeit, in dem ich immer wieder beide Wangen hinhalte?

Gérard: Nenn es, wie du willst, aber du wirst aus dieser Kiste nicht herauskommen. So ist das mit den Priesterinnenseelen. Du wirst deinen Seelenkern nicht ändern. Du kannst maximal den Ort verändern, an dem du wirken möchtest.

Tanja: Zwei Dinge spuken mir noch durch den Kopf.

Gérard: Drei, wenn man mich dazuzählt. ;)

Tanja: Hehe. Dann drei. Einerseits möchte ich am 1. September damit beginnen, Ma’at zu channeln, wenn möglich.

Gérard: Ich halte dich sicher nicht auf. Wenn überhaupt solltest du mit Hel darüber sprechen.

Tanja: Gut, ist notiert. Und morgen würde ich unheimlich gerne darüber sprechen, ob es tatsächlich Engel gibt, die hier auf der Erde herumspazieren. Du weißt ja sicher, wie ich mich gegen den Gedanken sperre.

Gérard: Nur weil das offizielle Bild mindestens ebenso verzerrt ist wie das der königlichen Familie der Hölle. Aber das können wir hinbiegen, kein Problem.

Tanja: Na dann bin ich gespannt!

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